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Bullenkuhlen : Die Gemeinde trägt zur Existenzsicherung der Institution FBS Elmshorn

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Finanzausschuss votiert für einen weiteren Zuschuss.

Bullenkuhlen | Der Finanzausschuss der Gemeinde Bullenkuhlen hat sich auf seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit der Bezuschussung der Familienbildungsstätte Elmshorn (FBS) als Institution befasst. Nach einer Aussprache votierte das Gremium für den Antrag der FBS, zu deren Existenzsicherung in diesem Jahr einen Zuschuss von 85 Euro und im nächsten möglicherweise einen erhöhten Zuschuss zu zahlen.

Das Thema „Familienbildungsstätte“ war damit aber noch nicht vom Tisch. Gegenstand weiterer Erörterungen stellte der Zuschuss an die Familienbildungsstätte Elmshorn ab 2015 für die Vermittlung und Beratung in der Kinderpflege dar. Das Ergebnis der Erörterung: Die Entscheidung über diesen Tagesordnungspunkt soll auf der nächsten Gemeindevertretersitzung Anfang Dezember gefällt werden.

Wie Bürgermeister Willi Hachmann gegenüber unserer Zeitung erklärte, ergebe eine Vorausschau auf das nächste Jahr und die folgenden Jahre enorme Steigerungen für die Gemeinde, die bei 400 Euro lägen. Es bestehe noch Informations- und Beratungsbedarf. Zum Verständnis sei gesagt, dass die Finanzierung der Familienbildungsstätten gemeinsam durch den Kreis Pinneberg und die Kommunen erfolgt. Eine Arbeitsgruppe von Vertretern der Kommunen hat nun festgestellt, dass die Anteile der Gemeinden an der Finanzierung in den letzten Jahren in größerem Umfang gestiegen sind als die des Kreises, sodass die Gemeinden derzeit einen deutlich höheren prozentualen Anteil übernehmen als der Kreis Pinneberg.

Es besteht die klare Erwartung der Kommunen, dass der Kreisanteil ab 2015 mehr als 50 Prozent betragen solle. Von der Arbeitsgruppe wurde ein Vereinbarungsentwurf erarbeitet, wonach der jährliche Finanzierungsanteil der Kommunen insgesamt 201 700 Euro, der Kreisanteil 246 400 Euro beträgt. Diese Vereinbarung soll für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Die Gemeinde zahlt dann für diesen Zeitraum ihren Anteil an den Kreis Pinneberg. Dieser leitet die eingehenden Finanzierungsanteile der Gemeinden als Mittler ohne eigenen Forderungsanspruch auf die zu erhaltenen Mittel an die Familienbildungsstätten weiter. Die Perspektive für das Rechnungsjahr 2014 ist erfreulich, denn nach aktuellem Abrechnungsstand wird es annähernd ausgeglichen abschließen.

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