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Übung in Sparrieshoop : Die Feuerwehren proben den Ernstfall

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Retter sorgen für schnelle und fachlich einwandfreie Bergung der „Verletzten“. Wehrführer Schlüter zeigt sich zufrieden.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Sparrieshoop | Es war ein Bild des Grauens, das sich den Beobachtern am Sonnabend im Zentrum von Klein Offenseth-Sparrieshoop bot. Vier Pkw und ein Trecker samt Anhänger waren in einen Verkehrsunfall mit Toten und Schwerverletzten verwickelt. Zum Glück handelte es sich bei dem Szenario nur um die jährliche Hauptübung der Wehren aus Offenseth-Sparrieshoop und Bokholt-Hanredder. Mitten im Blechknäuel stand der stellvertretende Wehrführer Torben Steenfatt, um den Zuschauern Details der Übung zu erklären.

Punkt 13.15 Uhr gingen die Sirenen los. Nur Minuten später trafen erste Einsatzfahrzeuge an der Osterkirche ein. Schnell wurden beteiligte Fahrzeuge mit Nummern versehen, damit alle Feuerwehrleute genau wussten, wo sie Hilfe leisten sollten. „Der Trecker mit Anhänger wollte links abbiegen, ein Pkw hat das übersehen und ist unter den Anhänger gefahren“, erklärte Steenfatt. Zwei weitere Autos stießen dahinter zusammen, und der vierte Pkw überschlug sich auf der anderen Seite des Hängers und blieb auf der Seite liegen. Eine Karambolage, die „hier in der 30er Zone vielleicht nicht ganz realistisch ist“, wie Steenfatt zugab. Doch bei der Übung ging es vor allem um schnelle und fachlich einwandfreie Bergung der Verletzten. Ruhig und sachlich gingen die Retter ans Werk, schnitten Pkw-Dächer auf und entfernten Autofenster, um an eingeklemmte Insassen zu kommen. „Nach der Übung werden wir alles noch einmal besprechen“, erklärte Offenseth-Sparrieshoops Wehrführer Gerd Schlüter.

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