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Bau-Überblick : Die Arbeiten in der Region schreiten voran

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Kreuzung in Barmstedt wieder befahrbar. Brückenarbeiten an der L288. Anschlussstelle Hohenfelde wird teilweise gesperrt.

Barmstedt | In der Region Barmstedt laufen die Arbeiten an den Baustellen auf Hochtouren. Einen ersten großen Schritt hat das Bauprojekt an der Landesstraße 75 (L75) in Barmstedt gemacht: Wie angekündigt, war gestern die Kreuzung Spitzerfurth, Heederbrook, Kampstraße und Mühlenweg vorerst wieder für Autos befahrbar. Bei der Kreuzung handelt es sich um den ersten Bauabschnitt der L75 innerhalb Barmstedts, an dem seit dem 7. April gearbeitet worden war. Nach wie vor voll gesperrt ist der Mühlenweg, an dem noch bis zum 3. Juli gearbeitet werden wird. Der Durchgangsverkehr wird weiterhin bis zum Ende der Bauarbeiten an der L75 im August über Hemdingen und Ellerhoop umgeleitet.

Zusätzlich zu den großen Baustellen an der L75 stehen in der Region Barmstedt in diesem Jahr auch noch mehrere kleinere Vorhaben des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe auf dem Programm, die vor allem die Autobahnanschlussstellen an der A23 und damit die Zufahrten nach Barmstedt und ins Barmstedter Umland betreffen. Das berichtete Kai-Uwe Schacht, Leiter des LBV, vor Kurzem während eines Treffens mit Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD). Bereits gearbeitet wird derzeit an der A23-Anschlussstelle Horst/Elmshorn. Das Land setzt dort die Brücke der Landesstraße 288 über die A23 instand. Die Kosten von 290.000 Euro teilen sich Bund und Land. Die Arbeiten sollen noch bis Juli andauern. Sperrungen sind laut LBV im Zuge der Bauarbeiten nicht geplant.

Anders sieht es weiter nördlich an der A23 in Hohenfelde aus: Dort wird ab Montag, 8. Mai, die Westseite der Anschlussstelle gesperrt, um die Trag-, Binder- und Deckschicht der Fahrbahn zu erneuern. Die Abfahrt aus Richtung Heide und die Auffahrt in Richtung Hamburg werden laut LBV in diesem Zeitraum für den Verkehr gesperrt. Autofahrer müssen über die Anschlussstellen Lägerdorf sowie Horst/Elmshorn ausweichen. Das Bauprojekt soll am 2. Juni beendet sein. Die Kosten von etwa 350.000 Euro übernimmt der Bund.

Weitere Details hat der Leiter des LBV auch zur Sanierung der L110 zwischen Tornesch und Ellerhoop (wir berichteten) bekanntgegeben. So wird zwischen dem 11. September und dem 11. Oktober die Straße zwischen der A  23-Anschlussstelle Tornesch und Oha saniert. Auf dem Programm stehen die Erneuerung der Deck- und Binderschicht der Fahrbahn, die Erneuerung der Entwässerungsrinnen und eine teilweise Deckensanierung des Radwegs. Das Bauprojekt soll laut Schacht in zwei Abschnitte unterteilt werden. Die betroffenen Abschnitte werden jeweils voll gesperrt – darunter voraussichtlich auch für 14 Tage die Ostseite der Anschlussstelle Tornesch. Die Kosten von 410.000 Euro werden vom Land getragen.

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erstellt am 25.Apr.2017 | 16:30 Uhr

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