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Barmstedt : Der Wasserpreis bleibt bis 2018 stabil

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bis zum Jahr 2018 gilt beim WVZV Rantzau der Preis von einem Euro pro Kubikmeter. Investitionen von 30.000 Euro in 2016 geplant.

Barmstedt | Bis zum Jahre 2018 soll es beim Wasserverteilungszweckverband (WVZV) Rantzau keine Gebührenerhöhungen geben. Dafür hat sich der Vorstand während seiner öffentlichen Sitzung in Barmstedt ausgesprochen. Bis 2018 gilt der Preis von einem Euro pro Kubikmeter Wasser. „Das wird nur dann in Frage gestellt, wenn außergewöhnliche Ereignisse eintreten“, sagte Heedes Bürgermeister Reimer Offermann (Foto, links). Die letzte Gebührenerhöhung erfolgte zum 1. Januar dieses Jahres. Der WVZV Rantzau hat aktuell acht Mitgliedsgemeinden. Dazu zählen Alveslohe (Kreis Segeberg), Bevern, Bilsen, Bullenkuhlen, Heede, Hemdingen, Langeln und Seeth-Ekholt. An sein Leitungsnetz von insgesamt 126 Kilometern Länge sind 2300 Grundstücke angeschlossen.

Unter dem Vorsitz von Verbandsvorsteher Willi Hachmann befasste sich der WVZV Rantzau auf seiner jüngsten Sitzung auch mit dem Jahresabschluss 2014 sowie der Unterhaltung des Wasserversorgungsnetzes und dem Haushalt 2016. Besondere Investitionen in das Leitungsnetz seien für das kommende Jahr nicht vorgesehen, hieß es. Die Investitionen in Höhe von etwa 30.000 Euro, die in den Haushalt für 2016 eingestellt wurden, sind für geplante Baumaßnahmen in den Mitgliedsgemeinden gedacht. Wo neu gebaut wird, muss auch neu angeschlossen werden.

Einstimmig genehmigte das Gremium den Jahresabschluss 2014, der ebenfalls auf der Tagesordnung stand. Das diesbezügliche Wirtschaftsjahr ist für den WVZV Rantzau, wie es auch der Lagebericht widerspiegelte, leicht negativ verlaufen. Die Ergebnisrechnung weist ein Minus von insgesamt 9573,17 Euro aus. Dem steht ein Bestand ein liquiden Mitteln von etwa 1,5 Millionen Euro (Stand: 31. Dezember 2014) gegenüber.

Mit Blick auf die Risiken und Chancen in der Zukunft stellte Hachmann fest, dass der WVZV Rantzau weiterhin eine sparsame Haushaltsführung betreiben wolle. Es bestehe keine Absicht, Gewinne zu erzielen. Allerdings müssten die Kosten gedeckt werden. Anpassungen hinsichtlich der Benutzungsgebühren sollten weiterhin bedarfsgerecht erfolgen. Auch in das vorhandene Leitungsnetz soll laufend investiert werden, um es zu erhalten und die Wasserversorgung zu gewährleisten. Die Wasserbezugsmenge beim WVZV Rantzau betrug 2014 441.538 Kubikmeter. Durch Lecks verloren gingen 32.704 Kubikmeter.


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erstellt am 30.Okt.2015 | 15:00 Uhr

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