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Barmstedter Zeitung

22. November 2017 | 04:25 Uhr

Kinderfest 2018 : Der Umzug wird zum Dschungel

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Jetzt steht das Motto für das nächste Kinderfest in Barmstedt fest.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 12:30 Uhr

Barmstedt | Das Motto des Barmstedter Kinderfests 2018 heißt „Dschungel“. Das ist vor Kurzem während des Abschlusstreffens des Festausschusses beschlossen worden. Weiterhin wurde bei den Wahlen der Vorsitzende Peter Gottschalk im Amt bestätigt. Ebenso wie Bernd Dürr als Stellvertreter und Bruno Fründt als Kassenwart wurde er einstimmig gewählt. Beisitzer sind Gaby Kempf, Hauke Schmidt, Marlijn Busse und Jana Bartholomäus.

Das Motto „Dschungel“ ist eine Idee der Grundschüler der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) und der James-Krüss-Schule (JKS). „Die Schulen hatten die Klassen befragt und uns die Ideen zukommen lassen“, sagte Gottschalk. Vorschläge waren Zukunft, Eiszeit, Weltall, Unter Wasser und Dschungel von der GGS sowie Fußballer, Cheerleader und Dschungel von der JKS. Die Mitglieder entschieden sich für die Schnittmenge der beiden Schulen, den Dschungel.

Vorschlag: Disco künftig am See

Positiv beim diesjährigen Kinderfests seien die Getränkewagen gewesen, die bei den Spielen am See und bei der Disko an der GGS standen, resümierte der Ausschuss. Auch die Essensangebote in der Schulmensa seien gut angenommen worden. Moniert wurde, dass etwa für Erstklässler der Tag nach der langen Umzugsstrecke zu lang sei. „Das ist ein immer wiederkehrendes Thema“, sagte Gottschalk. Der Umzugsweg sei im Gegensatz zu vorherigen Jahren bereits gekürzt worden. Apropos Umzug: Es wurde bemängelt, dass die verkleideten Kinder nicht mehr zu sehen seien, weil viele Eltern in den Klassenverbänden mittendrin mitliefen. „Jeder Klassenleiter sollte die Eltern vor Umzugsbeginn auffordern, hinter der Klasse zu laufen“, riet Gottschalk.

Ein weiterer Vorschlag aus der Runde: Die Disco sollte an den See verlagert werden. Es sei dort ein schöneres Umfeld, und der Klang der Anlage sei besser. Gottschalk dankte noch einmal den Anwohnern der Gerberstraße, in der der Umzug 2017 erstmals pausiert hatte, weil die Gebrüderstraße saniert wurde. Die Anwohner hätten sehr positiv reagiert und beispielsweise Kaffee ausgeschenkt. „Wir überlegen, ob wir die Pause künftig dort beibehalten“, sagte Gottschalk. Der Aufenthalt in der Gebrüderstraße sei schwieriger zu gestalten, weil der lange Umzug zweimal die Bahngleise überqueren müsse. Eine Überlegung sei deshalb, den Umzug im Wechsel durch Gerber- und Gebrüderstraße zu führen.

Gottschalk fragte die Klassenleiter, ob die zum 130. Kinderfest auf zwölf Euro erhöhte Geschenksumme pro Kind gut angekommen sei. Einige meinten, es würden auch zehn Euro genügen. So wäre, wenn man die Krone selbst schmückte, „mehr als genügend Geld für vernünftige Geschenke vorhanden“. Jürgen Busse berichtete, dass das überschüssige Geld in den Klassenkassen gelandet sei. Es entspreche aber nicht dem Gedanken des Kinderfests, die Schule mitzufinanzieren.

Feuerwehr und Polizei mit Verlauf zufrieden

Gelobt wurde, dass bereits zum zweiten Mal auch Gymnasiasten am Kinderfest teilgenommen und die jüngeren Kinder bei der Disko temperamentvoll zum Mitmachen animiert hätten. „Wir würden gern noch mehr ältere Klassen beim Kinderfest sehen und werden mehr Reklame in den Schulen machen müssen“, sagte Gottschalk. Eine Idee war, ältere Schüler als Gruppe teilnehmen zu lassen.

Gefragt, ob er Beanstandungen hätte, sagte Ronald Brunke von der Polizei: „Wir waren mit vier Kollegen im Einsatz, es lief alles gut.“ Kai Seifert von der Freiwilligen Feuerwehr sagte: „Das Kinderfest bringt uns Spaß. Wir sperren die Umzugsstrecke ab und präsentieren uns bei den Spielen am See. Dabei haben wir schon so einige neue Mitglieder gewonnen.“

Geehrt wurde Gerd Beutkus, der seit 33 Jahren aktiv am Kinderfest beteiligt ist. Drei Jahre lang leitete er eine Klasse, seit 30 Jahren arbeitet er im Vorstand mit, seit 27 Jahren stellt er den Festumzug zusammen. Zudem organisiert er den Ritterwagen mit Ritter und Burgfräulein, der den Festumzug anführt. Ebenfalls geehrt wurde Klaus-Dieter Stabe für 34 Jahre Mitarbeit, davon 30 Jahre als Klassenleiter.

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