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Gross Offenseth-Aspern : Der Tannenhof soll verschwenkt werden

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Bebauungsplan mit Hindernissen: Um das Baugebiet am Tannenhof in Groß Offenseth-Aspern Realität werden zu lassen, muss die Gemeinde in diesem Jahr zuerst die entsprechende Straße (l. im Bild) verschwenken.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2015 | 14:15 Uhr

Gross Offenseth-Aspern |  Zehn Grundstücke gibt  es im Groß Offensether Baugebiet. Der B-Plan sei aber im vergangenen Jahr nicht genehmigt worden, weil der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr dem Einmündungsbereich Tannenhof/Hauptstraße (L112) nicht zugestimmt hatte, so Bürgermeister Werner Schlüter.  Grund: Die Bemessungen für Lastwagen seien zu klein, der Tannenhof müsse ungefähr in einem 90-Grad-Winkel auf die Landesstraße treffen, hieß es vom Landesbetrieb.

Aus diesem Grund hat die Gemeinde inzwischen umgeplant: Ein Ingenieursbüro habe die Planungen inzwischen angepasst und die Unterlagen würden mittlerweile wieder in Itzehoe liegen, so Schlüter weiter. „Der Landesbetrieb muss jetzt mitteilen, ob er die Planungen als okay empfindet.“ Danach werde der B-Plan noch einmal öffentlich ausgelegt.

Der Bürgermeister hofft, dass das Projekt im Sommer starten kann. Nach jetzigem Stand der Dinge könne das Denkmal, das direkt an der Straße steht, an seinem Standort bleiben.

Aus Richtung Barmstedt/ L112 solle das Abbiegen in den Tannenhof aber nicht mehr möglich sein. „Sonst hätte  man auf der L112 eine Abbiegespur gebraucht“, berichtet Schlüter. Im Norden an der Landesstraße 113 sei bereits eine vorhanden. Innerhalb des Tannenhof könne man aber in alle Richtungen fahren.

„Für uns ist das etwas Großes“,  so der Bürgermeister über das Projekt. Die Kosten von etwa 86.000 Euro sollen über die Baugrundstücke refinanziert werden. Die Preise seien bereits festgelegt worden. „Den Rahmen sprengen wir aber nicht“, sagt Schlüter. „Wenn man einen B-Plan auf der grünen Wiese umsetzt, muss man auch eine Straße bauen.“

Eine Alternative zur Verschwenkung der Straße wäre ein Wendehammer gewesen. Die Kosten dafür hätten laut Schlüter allerdings bei 145.000 Euro gelegen. „Das wäre zu teuer gewesen“, sagt der Bürgermeister.

Zehn Grundstücke hat das Baugebiet in Groß Offenseth-Aspern. Wohnbebauung und Kleingewerbe sind dort geplant. Vier Bauplätze gebe es für kleine Betriebe, so Schlüter. Attraktiv sei das Gebiet vor allem wegen der Nähe zur Autobahn 23.

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