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500.000-Euro-Projekt : Der SSV forciert den Kunstrasenplatz

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mitglieder stimmen den Plänen des Vorstands zu. Zur Finanzierung werden die Monatsbeiträge erhöht.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2016 | 12:15 Uhr

Barmstedt | Der SSV Rantzau hat am Dienstagabend die Weichen für die Umwandlung von einem seiner beiden Sportplätze in einen Kunstrasenplatz gestellt. Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Vereinsheim beauftragten die anwesenden 65 stimmberechtigten Mitglieder den Vorstand mit deutlicher Mehrheit, die Planung des 500  000-Euro-Projekts an der Düsterlohe weiter zu verfolgen und den Bau zu verwirklichen – sofern der dargestellte Finanzierungsplan eingehalten werden kann. Des Weiteren stimmten die Mitglieder dem Antrag des Vorstands zu, zur Finanzierung des Kunstrasens die Beiträge für sämtliche aktiven und passiven Mitglieder ab dem 1. Januar 2017 um einen Euro pro Monat zu erhöhen.

Zunächst ergriff Diplom-Ingenieur Uwe Richter, dessen Firma mit der Planung befasst ist, das Wort. Er wies darauf hin, dass er die Vorgabe bekommen hatte, die Kosten des Projekts auf 500  000 Euro zu begrenzen und widmete sich dann dem neuen Platz, der von Zaun zu Zaun 98 Meter lang ist. „Er bekommt eine komplett neue Entwässerung.“ Weitere Ausführungen galten dem Granulat, zu dem zahlreiche Zwischenfragen gestellt wurden, sowie der Haltbarkeit und der Pflege des Kunstrasens, die unter dem Strich kostengünstiger sei als jetzt.

Das Vorhaben soll laut dem stellvertretenden Vorsitzenden Günter Thiel durch Kreiszuschüsse in Höhe von 20 Prozent (etwa 100.000 Euro), Zuschüsse des Landessportverbands in Höhe von zehn Prozent (50.000 Euro) und Zuschüsse der Stadt Barmstedt in Höhe von 20 Prozent (rund 100.000 Euro) finanziert werden. Ebenfalls 20 Prozent werde der SSV aufbringen, so Thiel. Die restlichen rund 150.000 Euro könnten über ein Darlehen finanziert werden, für das die Stadt einen Zinszuschuss geben könnte. Den Eigenanteil von insgesamt 250.000 Euro will der Verein über ein KfW-Darlehen in Höhe von maximal 200.000 Euro und Eigenleistungen in Höhe von etwa 50.000 Euro finanzieren. Die Summe soll durch die Beitragserhöhung (12.000 Euro) sowie 7500 Euro von den Mannschaften, 5000 Euro vom Förderverein sowie durch Aktionen und Spenden zusammenkommen. Die Eigenleistung am Bau erbringt etwa 20.000 Euro.

Bevor das Projekt startet, gilt es jedoch noch eine Reihe von Hürden zu nehmen – etwa die genaue Ermittlung der förderungswürdigen Kosten. Außerdem müssen die Stadtvertreter den 20-Prozent-Zuschuss und den jährlichen Zinszuschuss – oder eine gleichwertige Förderung – beschließen. Wenn alles wie geplant läuft, solle der Kunstrasenplatz am 1. September 2018 eingeweiht werden, so Thiel.

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