Ausschuss für Jugend und Soziales : Der Parkplatz hinter dem Kindergarten Arche Noah wird nicht ausgebaut

Der Parkplatz hinter dem Kindergarten Arche Noah wird nicht ausgebaut und nachhaltig befestigt.
Der Parkplatz hinter dem Kindergarten Arche Noah wird nicht ausgebaut und nachhaltig befestigt.

Das Gelände des Kindergartens Arche Noah stand im Fokus der Sitzung.

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27. Februar 2018, 12:30 Uhr

Barmstedt | Der Parkplatz hinter dem Kindergarten Arche Noah an der Bahn soll nicht ausgebaut und nachhaltig befestigt werden. Dafür haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Jugend und Soziales während der jüngsten Sitzung in der Kommunalen Halle ausgesprochen. Vorausgegangen war ein Bericht der Kita-Leiterin Doris Renner. Die Kita hatte bereits im Vorwege auf die ihren Beobachtungen nach gefährliche und problemvolle Platzsituation hingewiesen. Renner schilderte den für Eltern und Kinder unhaltbaren Zustand des Platzes, der sich bei Regen in einen See verwandeln würde, der tiefe Schlaglöcher und Hubbel habe, bei denen Autos aufzusetzen drohten, der matschig und bei Minusgraden mit einer Eisschicht bedeckt sei.

Der Erdboden, der bei Regen immer wieder aufweicht und durchmatscht, tiefe Schlaglöcher, in denen sich das Regenwasser sammelt: So sieht – laut Verwaltung und den Kita-Verantwortlichen – die Stellfläche neben der Arche-Noah-Kita An der Bahn häufig aus. Im November hatte bereits der Barmstedter Bauausschuss über das Thema abgesprochen. „Der Bauhof bessert die kaputten Stellen immer wieder aus“, sagte der Bauausschussvorsitzende Ortwin Schmidt (CDU), als sich der Ausschuss mit dem Thema befasste. Die Politiker sollten entscheiden, ob die Stadt den Platz – wie von der Kita gewünscht – pflastern lässt, um so das Dauerproblem in den Griff zu bekommen. Voraussichtliche Kosten laut Verwaltung: etwa 30.000 Euro. Das Thema war damals vertagt worden.

Annette Bremer-Wilms (SPD) berichtete, dass sie sich kürzlich vor Ort davon überzeugt habe, dass die großen Schlaglöcher vom Bauhof beseitigt worden seien. Marina Quoirin-Nebel (Grüne) gab zu bedenken, dass die Freifläche kein offizieller städtischer Parkplatz sei, sondern eine Freifläche, die von den Eltern als solche genutzt würde. Die Fläche liege also nicht in der Verantwortung der Stadt. Renner sagte, dass die Parkplätze zur Kita gehörten, weil bei dem Bau der Einrichtung Parkplätze hätten ausgewiesen werden müssen.

Schlaglöcher nachhaltig verfüllen

Klaus Kuberzig (BALL) regte an, den Bauhof zu beauftragen, einen Weg zu finden, wie die immer wiederkehrenden Schlaglöcher nachhaltig verfüllt werden könnten.

Weiterhin stellte Renner die Maßnahme vor, die Betreuungszeit der Froschgruppe, die bis 12 Uhr dauert, bis 14  Uhr zu verlängern und dort einen Mittagsdienst einzurichten. „Der Bedarf ist vorhanden, dass etliche Eltern ihre Kinder ab sofort gerne länger betreut haben möchten“, so Renner, die für die neue Maßnahme eine Frist bis zum Ende des Kindergartenjahres im Juli 2019 setzt. „Ende dieses Jahres kann ich den politischen Vertretern ein Signal geben, wie sich die Lage bis dahin entwickelt hat“, sagte sie. Dem Antrag wurde stattgegeben.

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