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Barmstedter Zeitung

21. November 2017 | 13:21 Uhr

K2 : Der Kreis startet den nächsten Anlauf

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Marode Straße soll 2018 und 2019 zwischen Lutzhorn und Bokel saniert werden. Knackpunkt ist erneut die Landesförderung.

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erstellt am 17.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Lutzhorn/Bokel | Neuer Anlauf für eine Sanierung der Kreisstraße 2 (K2) zwischen Lutzhorn und Bokel: Der Verkehrsausschuss des Kreises Pinneberg hat sich vor Kurzem einstimmig dafür ausgesprochen, die Straße in den kommenden zwei Jahren zu sanieren, wenn eine Förderung seitens des Lands gewährt wird. Auch der Kreistag stimmte dem Projekt vor Kurzem zu. Es ist der zweite Anlauf des Kreises, die marode K  2 grundlegend zu erneuern, nachdem der erste Versuch in diesem Jahr gescheitert war. Grund dafür war die fehlende Förderung des Landes Schleswig-Holstein: Nachdem erst die Förderfähigkeit des Projekts signalisiert worden war, hatte Kiel später mitgeteilt, dass es für 2017 kein Geld geben wird. Die Politik hatte die Pläne daraufhin ausgesetzt.

Wie Silke Dräger, Leiterin des Fachdienstes Straßenbau und Verkehrssicherheit, mitteilte, hatte der Kreistag nach Rücknahme der Förderzusage eine Notsanierung für dieses Jahr beschlossen. Zudem wurde die Verwaltung von der Politik gebeten, für die Jahre 2018, 2019 und 2020 einen neuen Förderantrag beim Land zu stellen. Daraufhin sei eine Förderung in Aussicht gestellt worden, wenn die Maßnahme statt in drei in zwei Jahren (2018 und 2019) durchgeführt werde, so Dräger. Eine endgültige Entscheidung des Landes über die Förderung werde Anfang des kommenden Jahres getroffen. Die K2 soll zwischen dem Kreisverkehr bei Lutzhorn und dem Ortseingang Bokel auf einer Länge von etwa 6,2 Kilometern erneuert werden.

In der aktualisierten Vorlage der Verwaltung ist die Baumaßnahme wegen des enger gesteckten Zeitrahmens nur noch in zwei statt in drei Bauabschnitte unterteilt. Die Zeit von zwei Jahren sei sehr knapp bemessen, so die Verwaltung. Bei entsprechender Witterung und unter bestimmten Voraussetzungen könnte der Ausbau aber bis Ende 2019 beendet werden. Die Gesamtkosten liegen laut Kreis bei etwa 7,8 Millionen Euro.

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