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Erste Sitzung beim Amt Rantzau : Der Hauptausschuss nimmt seine Arbeit auf

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Weitere Immobilien zur Flüchtlingsunterbringung sollen erworben werden. Bitte um Fahrradspenden.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2016 | 12:30 Uhr

Barmstedt | Ein historisches Ereignis beim Amt Rantzau: Zum ersten Mal tagte am vergangenen Montag der neu gewählte Hauptausschuss im Konferenzzimmer der Amtsverwaltung. Die Gründung des Hauptausschusses war erforderlich, weil der bis dato Leitende Verwaltungsbeamte Heinz Brandt ab diesem Jahr Amtsdirektor und damit die Amtsverwaltung eine hauptamtliche geworden ist. Die damit verbundenen gestiegenen Aufgabenbereiche des Amtsdirektors müssen demokratisch kontrolliert werden – durch den Hauptausschuss. Der Amtsausschuss hatte Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert zum Vorsitzenden gewählt.

Die erste Amtshandlung des neuen Ausschusses war – auf Bitten des Amtsdirektors Heinz Brandt – die bürokratisch sorgfältige Abwicklung des bisherigen Finanz- und Personalausschusses. Auf der Tagesordnung stand zudem der Erwerb eines weiteren Objekts zur Flüchtlingsunterbringung. Ordnungsamtsleiter Rainer Schattauer berichtete, dass aktuell 88 Flüchtlinge in den Amtsgemeinden untergebracht seien. „Wir haben noch Luft nach oben und Kapazitäten frei“, sagte er. So sei in der Unterkunft in Langeln noch Platz für zehn Personen. „Sogar ohne Doppelbelegung“, betonte Schattauer.

In dem Objekt in Heede könnten noch sieben Personen untergebracht werden, in dem in Hemdingen drei zusätzliche Personen. Das in Lutzhorn gekaufte Haus sei noch gar nicht belegt. „Wir erwarten in Kürze eine Familie mit vier Kindern, die wir in Hemdingen unterbringen“, so Schattauer weiter. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beschlossen die Ausschussmitglieder, ein Objekt in Bokholt-Hanredder und eines in Groß Offenseth-Aspern zu erwerben.

Noch eine Bitte hatte der Ausschuss im Anschluss: „Wir benötigen ganz dringend Fahrräder“, appellierte Ausschussmitglied Reimer Offermann an die Öffentlichkeit. Die Räder sollen Asylbewerbern zur Verfügung gestellt werden, die damit mobil blieben. „Wer ein Fahrrad entbehren kann, soll sich bei Alexander Harms in der Amtsverwaltung unter der Telefonnummer (0  41  23) 68  81  62 melden“, so Schattauer.

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