Übung in Langeln : Der „Flächenbrand“ war schnell gelöscht

Außer den beiden Wehren aus dem Kreis Pinneberg war auch die Alvesloher Feuerwehr aus dem Kreis Segeberg im Einsatz.
Außer den beiden Wehren aus dem Kreis Pinneberg war auch die Alvesloher Feuerwehr aus dem Kreis Segeberg im Einsatz.

Übung an der Langelner Flüchtlingsunterkunft: Bis zu 70 Brandbekämpfer von drei Wehren trainieren an der B4 für den Ernstfall.

shz.de von
09. Mai 2015, 10:00 Uhr

Langeln | Es ist kurz nach 19 Uhr, als am Donnerstagabend die erste Sirene an der Langelner Flüchtlingsunterkunft ertönt. „Dann läuft das jetzt“, sagt Henning Langmaack. Zu diesem Zeitpunkt steht der Langelner Wehrführer bereits am Einsatzort. Nur wenige Minuten später sind am Horizont auf der B  4 die ersten Blaulichter zu sehen. Langmaack ist der Einsatzleiter während der Übung, bei der die Freiwilligen Feuerwehren Langeln, Heede und Alveslohe für den Ernstfall trainiert haben.

Das Szenario: Nahe der Flüchtlingsunterkunft ist ein Flächenbrand ausgebrochen. Ein hölzerner Fahrradstand steht schon in Flammen und das Feuer droht auf das bereits evakuierte Gebäude überzugreifen. Die Herausforderung für die Einsatzkräfte ist die Wasserversorgung: „Das Wasser muss über eine lange Wegstrecke transportiert werden“, erläutert Langmaack. Schläuche werden auf dem Radweg der B4 in beiden Richtungen verlegt, die weitere Wasserversorgung wird auf der Rückseite der Notunterkunft aus Richtung Heidkaten hergestellt.

Kurze Zeit später gehen die Einsatzkräfte zusammen mit dem Langelner Gruppenführer Christoph Kühl in Position und das erste Wasser fließt. Unter Atemschutz nähern sich zwei Brandbekämpfer der Wanne, in der einige Ballen Stroh brennen. Es zischt und qualmt und nach wenigen Minuten sind die Flammen gelöscht. Für das kleine Feuer hatten der Langelner Gruppenführer Patrick Kühn und Wehrführer Langmaack gesorgt.

„Im Ernstfall würde die B4 gesperrt werden“, so Langmaack, der mit der Übung zufrieden war. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Verständigung über Funk lief es gut“, sagt er. „Alveslohe hat einen anderen Kanal für ihre Einsatzleitung. Das wisse wir durch die Übung jetzt.“ Insgesamt seien etwa 680 Meter B-Schlauch während des Einsatzes verlegt worden. 60 bis 70 Feuerwehrleute aus den verschiedenen Gemeinden waren im Einsatz. „Nur zusammen sind wir stark“, betont der Wehrführer.

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