zur Navigation springen
Barmstedter Zeitung

21. Oktober 2017 | 06:03 Uhr

Barmstedt : „Der Erfolg beflügelt uns“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Großer Erfolg im fernen Aachen: Die Malteser-Jugend belegt beim Bundeswettbewerb den dritten Platz.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Aus dem Stand auf Platz 3: Das haben die Barmstedter Malteser beim Bundeswettbewerb für Helfer in Aachen geschafft. „Wir hätten uns gern intensiver vorbereitet, aber dafür fehlte uns die Zeit“, sagte Betreuer Michael Majowski – der sehr stolz auf ,seine’ sieben Jugendlichen ist, die sich gegen 15 Teams aus ganz Deutschland durchsetzten. Einen Tag lang mussten die Teilnehmer im ,Aachener Tivoli’ ihr Können in Sachen Notfallversorgung unter Beweis stellen.

Im Erste-Hilfe-Part galt es, nach einem „Gerangel auf den Rängen“ Verletzte zu versorgen. „Die wurden von einer Gruppe Holländer gemimt, die das realer gemacht haben als das, was wir hier kennen“, so Majowski. Auch die Versorgung von Verletzten nach simulierten Flugzeugabstürzen und Autounfällen gehörten zu den Aufgaben – ebenso wie ein Glaubensquiz – schließlich sind die Malteser eine katholische Hilfsorganisation.

Aber nicht nur Erste-Hilfe-Kenntniss, sondern auch Teamfähigkeit war gefragt: Bei einer der zehn Übungen mussten zwei Teams zusammen ein Bild malen – mit einem Stift, den alle gemeinsam an einem Band führen mussten. Außerdem mussten die Jugendlichen unter Zeitdruck Zelte aufbauen und auf einer Trage Wasser über einen Parcours befördern, ohne zu viel zu verschütten.

Nach der kurzen Nacht in der Gemeinschaftsunterkunft, die um 6.15 Uhr endete, hatte der Wettkampftag um 9 Uhr begonnen. Abends wurden die Sieger geehrt – vor 1800 Teilnehmern und Gästen. „Das gibt schon einen Flash und hat uns beflügelt“, sagte Majowski. Zumal sich im Team anfangs nicht alle kannten: Außer Jana und Sara Wienert, Camie Marotz, Malte Majowski und Vivien Konen aus Barmstedt und Umgebung gehörten ihm Jonas Beumer aus Rostock sowie Albert Mattern und Marcel Leshinski aus Hamburg an. „Wir mussten aufstocken, weil aus unserer Gruppe manche die Altersgrenze von 17 Jahren überschritten hatten“, so Majowski. Das habe aber „super geklappt. Am Anfang haben sie noch etwas gefremdelt, aber je weiter wir kamen, desto mehr sind wir zusammengewachsen.“

Der Wettkampftag endete mit einer Party, die zugleich Teil der 60-Jahr-Feier des Malteser Hilfsdienstes war. Am Sonntag besuchten alle den Gottesdienst im Aachener Dom. „Mit Malteser-Rittern. Das war schon was Besonderes“, so Majowski. Anschließend lud er seine Gruppe in den Kleinbus und steuerte ihn die rund 500 Kilometer über die Autobahn nach Hause. Staus inklusive, „aber das hat uns nicht gestört“, sagt er fröhlich.

 

 

 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen