Der Engel des Jahres

Beim Kölln-Reisieker Neujahrsempfang dankte die Bürgermeisterin Vielen – besonders aber Ralph Schmidt

shz.de von
20. Januar 2018, 16:00 Uhr

Freude bei Kölln-Reisieks Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg vor Kurzem beim Neujahrsempfang: Die Verlegung in die Nachmittagsstunden sei die richtige Entscheidung gewesen, sagte sie. Das Gemeindezentrum war bis auf den letzten Platz besetzt.

Die Bürgermeisterin sprach gleich zu Beginn ein unangenehmes Thema an: Die Müllproblematik an den Plätzen Reisieker Weg und teilweise auch am Gemeindezentrum. „Wir stellen Glas- und Papiercontainer auf. Leider gibt es immer wieder Ärger durch wildes Ablegen von Müll, auch Sondermüll. Das reicht von Farbe über Möbel bis hin zu Elektroschrott“, sagte Frings-Kippenberg und berichtete von vielen Beschwerden und einem kleinen Erfolg: Nach Weihnachten seien zahlreiche Kartons abgelegt worden, teilweise waren die Adressaufkleber noch vorhanden. Diese Adressen wurden ans Ordnungsamt weitergeleitet. „Die kriegen wir!“, war sich die Bürgermeisterin sicher.

Nach diesem aktuellen Thema schlug Frings-Kippenberg den Bogen zum vergangenen Jahr. Sie beleuchtete die Entwicklung des Neubaugebietes am Friedhof: „Es ist teilweise bereits bebaut. Im Sommer darf mit dem nördlichen Teil begonnen werden.“ Sie ging auf die neue Streuobstwiese an der Wittenberger Straße, die Pläne zur Erweiterung der Grundschule, das Ortsentwicklungskonzept , das interkommunale Gewerbegebiet sowie das „nächste und vorerst letzte Baugebiet“ an der Köllner Chaussee ein. Die Bürgermeisterin bedankte sich anschließend bei allen Gemeindevertretern und bürgerlichen Ausschussmitgliedern für die „sehr gute Arbeit“. „Es wird kontrovers diskutiert, dabei aber fast immer sachlich und konstruktiv miteinander gearbeitet zum Wohle unserer Gemeinde.“

Doch nicht nur bei den Kommunalpolitikern bedankte sie sich, sondern auch bei der Feuerwehr, bei Freiwilligen, die im Gemeindezentrum in ihrer Freizeit Kabel verlegt haben und bei ihrem persönlichen Engel des Jahres: Ralph Schmidt: „Als ich 2016 im Januar mein Amt als Bürgermeisterin antrat, hat er mir gesagt: Kerstin, wenn du mal Hilfe brauchst, egal wann und wofür, du darfst mich gerne anrufen. Hab ich auch gemacht. Ich danke dir von Herzen für dein überragendes Engagement in der Gemeinde.“


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