Jahreshauptversammlung : Der Barmstedter Feuerwehr-Nachwuchs ist gut aufgestellt

Diese elf Jugendlichen bestanden die Jugendflamme II.
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Diese elf Jugendlichen bestanden die Jugendflamme II.

Positive Bilanzen und Prognosen für die Barmstedter Jugendfeuerwehr.

shz.de von
09. Februar 2018, 16:30 Uhr

Im Alter von zehn Jahren kann jeder in die Jugendfeuerwehr eintreten. Janek Zühl (10) entschied sich dafür und wurde während der Jahreshauptversammlung der Barmstedter Jugendfeuerwehr ebendort in der Wehrunterkunft aufgenommen. Mit Freunden hatte er die Jugendwehr besucht und die Arbeit interessant gefunden.

„Sie unternehmen viele spannenden Sachen“, sagte er, der viel mit Freunden draußen spielt, besonders gerne im Schnee, und an seinem selbst gebauten ferngesteuerten Auto bastelt. Er wurde vom Vorsitzenden der Jugendwehr, Wehrführer Uwe Schinkel, Jugendwart Tobias Stabe und Jugendgruppenleiter Nico Wolff begrüßt.

Wolff (15) wurde als Jugendgruppenleiter wiedergewählt und bewältigt diese Aufgabe nunmehr im vierten Jahr. Diese Tätigkeit sagt ihm zu. „Ich kann etwas für die Gruppe tun, ich habe ein of- fenes Ohr, die Mitglieder kommen bei Problemen zu mir, und wir lösen Konflikte. Ich mag Verantwortung übernehmen“, sagte er, der Fußball spielt und begeistert bei der kirchlichen Gruppe „The Young Revolution“ in der Band Klavier und Gitarre spielt. Vor Vertretern benachbarter Jugendwehren, der Barmstedter Wehr, Alfred Pagelkopf vom Kreisfeuerwehrverband, Eltern, Bürgervorsteher Christian Kahns und Bürgermeisterin Heike Döpke berichtete Jugendgruppenleiter Wolff von den Unternehmungen 2017.

Pfingstzeltlager in Hörnerkirchen

 „Bei 21 Übungsdiensten haben wir feuerwehrtechnische Kenntnisse erworben“, sagte er. Ein Highlight seien das Pfingstzeltlager in Hörnerkirchen und die Ferienfahrt nach Grömitz gewesen. Gemeinsam mit den Jugendwehren Rantzau und Rantzau West hätten sie ein Ausbildungswochenende in Bevern absolviert. Bei einem Spieleabend mit der hiesigen Wehr hätten sich alle besser kennengelernt. „Wir haben mehr als 800 Stunden gerissen, ohne die Ausbilder wäre das nicht machbar gewesen“, so Wolff.

Heike Döpke zeigte sich von dem großen Programm beeindruckt. „Ihr lernt Technik, aber auch Zusammenhalt und Teamarbeit“, sagte sie und weiter: „Wir brauchen eine starke Wehr.“ Pagelkopf sieht die Jugendwehren im Kreis gut aufgestellt. „Wir haben die beachtliche Zahl von 730 Jugendlichen“, sagte er und beglückwünschte die elf Jugendlichen, die die Jugendflamme II bestanden hatten. „Damit habt Ihr eure Zwischenprüfung gemacht“, sagte er.

Danach komme die Leistungsspange, die bei dem Eintritt in die Feuerwehr nur noch 35 statt 70 Stunden Grundlehrgang erforderlich mache.

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