zur Navigation springen

Gebrüderstraße Barmstedt : Der Ausbau beginnt ab April

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Fahrbahn und Leitungen werden erneuert. Die Arbeiten sollen bis Herbst dauern. Die Anwohner sind schon jetzt verärgert über die Busse.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2014 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Autofahrer und Anwohner der Gebrüderstraße müssen sich im kommenden Jahr auf monatelange Beeinträchtigungen einstellen: Ab April soll die 420 Meter lange Straße komplett saniert und ausgebaut werden. „Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs bis sieben Monate dauern“, sagte Dirk Rennekamp (Verwaltung). Während eines Info-Abends im Rathaus hatten Vertreter der Verwaltung vor Kurzem mit Anwohnern über Einzelheiten des Ausbaus diskutiert. „Einige haben das Vorhaben grundsätzlich in Frage gestellt, weil sie der Meinung waren, der Belag sei noch gut“, berichtete Rennekamp. Das sei jedoch überwiegend nicht der Fall: „Stellenweise bricht die Straße schon fast auseinander, teilweise ist der Asphalt nicht einmal mehr vier Zentimeter dick. Wir kommen kaum hinterher, die Schlaglöcher zu verfüllen, so schnell bilden sich neue.“ Hinzu komme, dass die Gas-, Wasser- und Stromleitungen ausgetauscht werden müssten. „Dadurch wird es für die Anwohner zehn bis 15 Prozent günstiger, weil die Stadtwerke und der Abwasserzweckverband sich an den Kosten beteiligen“, sagte Rennekamp. 55 Prozent der verbleibenden Kosten müssten die Anwohner tragen, weil es sich um eine Haupterschließungsstraße handle, Jeder Eigentümer werde zwei Euro pro Quadratmeter vorauszahlen müssen, so Rennekamp. „Am Ende wird es voraussichtlich etwa doppelt so viel sein.“ Die Stadt erhebt erstmals Vorauszahlungen, um die Ausbauprojekte besser finanzieren zu können.

Ein weiterer Wunsch der Anwohner sei gewesen, die Fahrbahn nicht auf sechs, sondern nur auf 5,90 Meter zu verbreitern, sagte Rennekamp. „Das würde aber nicht verhindern, dass die Busse dort langfahren.“ Laut Stadtsprecher Michael Lantau nutzen die Busunternehmen die Gebrüderstraße, weil sie die Strecke mit den Anhängern am besten befahren können und nicht noch einmal die AKN-Gleise kreuzen müssen.

Unklar ist noch, wo genau die Aufpflasterung gebaut wird, die die Anwohner sich wünschen. „Auf jeden Fall aber im Bereich vor der Kita, denn da ist es natürlich am sinnvollsten“, sagte Rennekamp.

Über die Ergebnisse des Info-Abends  wird am Montag, 8. September, der Bauausschuss beraten. Die Sitzung in der Kommunalen Halle (Am Markt 1) beginnt um 19.30 Uhr.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen