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Orkan „Niklas“ : Das THW hilft Quickborns Wehr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Barmstedts Feuerwehren und Technisches Hilfswerk müssen zu drei Sturmschäden ausrücken. Polizei sichert Baustellen.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2015 | 14:00 Uhr

Barmstedt/Quickborn | Sturmtief „Niklas“ hat der Barmstedter Feuerwehr und dem THW am Dienstagabend drei große Einsätze beschert. Das THW musste um 18.29 Uhr nach Quickborn ausrücken, um dort eine Fichte zu zersägen, die auf ein Haus an der Marienhöhe gefallen war. „Die Feuerwehr hatte uns um Hilfe gebeten, und dann haben wir den Einsatz komplett übernommen, weil sie ihre Leute für andere Einsätze brauchten“, berichtete Zugführer Maik Ranschau gestern im Gespräch mit unserer Zeitung.

Den etwa acht Meter hohen, entwurzelten Baum in dem dicht bebauten Gebiet zu zerlegen, sei nicht ganz einfach gewesen. „Wir mussten ihn von oben nach unten Stück für Stück zersägen und ihn gleichzeitig stabilisieren“, erklärte Ranschau. Anschließend sei das Dach – an dem einige Tonpfannen beschädigt worden waren – mit einer Plane abgedeckt worden. Insgesamt habe der Einsatz fünf Stunden gedauert. Verletzt worden sei niemand, so Ranschau.

Für die Barmstedter Feuerwehr kam der erste Einsatz um 17.50 Uhr: An der Chemnitzstraße war eine Tanne auf ein Haus gekippt. 20 Mann waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Da sich die Situation ähnlich darstellte wie in Quickborn und der Baum mühsam zersägt werden musste, habe der Einsatz viereinhalb Stunden gedauert, berichtete Wehrführer Uwe Schinkel. Gegen 20 Uhr kam der nächste Einsatz: Am Steinmoor war ein Baum auf die Spurbahn gestürzt. „Da waren wir mit zehn Mann und drei Fahrzeugen“, so Schinkel. Verletzt worden sei in beiden Fällen niemand.

Die Barmstedter Polizei kämpfte mit Baustellenabsperrungen, die sich selbstständig zu machen drohen oder es bereits getan hatten. Um 16.12 Uhr wurden die Beamten laut Stationleiter Peter Kroll an den Erlengrund/Ecke Mühlenstraße gerufen, um eine Baustelle abzusichern. Um 19.50 Uhr mussten sie nach Bevern: An der Hauptstraße (L110) war eine Baustellenabsicherung umgeweht. Um 17.40 Uhr ging es in Hemdingen weiter: Dort mussten die Beamten den Steindamm (L195) in Höhe des Westerkamp kurzzeitig sperren, während die Feuerwehr einen Baum fällte, der auf die Straße zu stürzen drohte. Kurz zuvor hatten die Brandbekämpfer noch an einem Einfamilienhaus an der Heeder Straße Dachziegel befestigt, die sich gelöst hatten. Das teilten sie auf ihrer Facebook-Seite mit. Ingesamt waren 27 Kräfte mit vier Fahrzeugen im Einsatz.

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