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Barmstedt, Heede und Langeln : Das Radweg-Projekt nimmt Formen an

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Verbindung zwischen Barmstedt, Heede und Langeln geplant. Förderantrag soll zum Ende der Sommerferien gestellt werden.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2015 | 12:15 Uhr

Barmstedt | Eine Idee des Heeder Bürgermeisters Reimer Offermann, die er bereits vor einiger Zeit entwickelt hat, nimmt derzeit konkrete Formen an. Das Ziel: Es soll ein Radweg geschaffen werden, auf dem Radler von Barmstedt über Heede bis nach Langeln gelangen, ohne die Hauptstraße zu berühren. Bei der Aktivregion Holsteiner Auenland soll am Ende der Sommerferien der Förderantrag für das Projekt gestellt werden.

„Wir haben seinerzeit in unserem Bauausschuss darüber gesprochen – und es fand auch ein Gespräch mit dem Barmstedter Bürgervorsteher Christian Kahns statt, mit dem wir eine Ortsbesichtigung durchgeführt haben“, berichtete Offermann. „Zudem haben wir ein Ingenieurbüro damit beauftragt, herauszufinden, wie man unser Projekt umsetzen kann.“

Der Heeder Bürgermeister ist zuversichtlich, dass die Aktivregion Holsteiner Auenland das Projekt mit Geld aus ihrem Fördertopf finanziell unterstützt. So soll das Vorhaben beispielsweise in Kooperation mit den drei Kommunen Barmstedt, Heede und Langeln realisiert werden, die alle davon profitieren. Der neue Radweg werde unter anderem der Schulwegsicherung dienen, weil er die Landesstraße nicht berührt und er eröffne Touristen und Bürgern die Möglichkeit, ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet zu besuchen. Damit passe das Projekt unter anderem zum Kernthema Land- und Naturerlebnisse, so Offermann.

Wird das Projekt realisiert, misst der gesamte Radweg nach seiner Fertigstellung insgesamt vier Kilometer. Da der Radweg laut Offermann teilweise bereits bestehe, müssten die Lücken geschlossen werden. So gibt es in Barmstedt einen Radweg am Auwisch, den man später weiter bis zu den Heeder Tannen befahren soll. Derzeit muss man dafür noch stellenweise den Radweg an der Hamburger Straße und der Hoffnunger Chaussee nutzen.

Förderantrag bei der Aktivregion Holsteiner Auenland

Offermann wird Ende der Sommerferien einen Förderantrag bei der Aktivregion Holsteiner Auenland stellen. Falls nach einer längeren Prüfungsphase ein positiver Bescheid erfolgt, könnte im Jahre 2016 mit dem Projekt begonnen werden. 2,86 Millionen Euro sind laut Imme Lindemann von der Aktivregion Holsteiner Auenland bis 2020 im Fördertopf. „Das ist etwa doppelt so viel wie zuletzt.“ Ausgewählte Projekte werden mit 40 bis maximal 80 Prozent bezuschusst, wobei die Obergrenzen bei 50.000 Euro beziehungsweise bei 100.000 Euro für besonders herausragende Projekte liegt. Über die Vergabe entscheidet dann der 19-köpfige Projektbeirat.

Das Holsteiner Auenland ist eine von 22 Aktivregionen im ländlichen Raum Schleswig-Holsteins und erstreckt sich im Herzen Holsteins über weite Teile der Kreise Segeberg, Steinburg und Pinneberg.

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