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Von Bahnschranken bis zum Breitbandausbau : Das planen die Kommunen in 2016

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Diese Projekte stehen im kommenden Jahr in Bokholt, Ellerhoop, Heede, Langeln und Lutzhorn an.

shz.de von
erstellt am 08.Jan.2016 | 00:34 Uhr

Barmstedt | Was wird 2016 in den Gemeinden des Amtsbezirks Rantzau wichtig sein? Und welche Projekte haben die Dörfer im vergangenen Jahr verwirklicht? Im zweiten Teil der Vorschau kommen die Bürgermeister von Bokholt-Hanredder, Ellerhoop, Heede Lutzhorn und Langeln zu Wort.

In Bokholt-Hanredder stand im vergangenen Jahr die Waldstraße in gleich zweifacher Hinsicht im Fokus. Die Sanierung eines maroden Regenwasserkanals beschäftigte den AZV Südholstein und die Anwohner in Vossloch mehrere Monate. Im September war die Straße wieder freigegeben worden. Die Baukosten lagen laut AZV bei etwa 500.000 Euro. In diesem Jahr sollen die Bauarbeiten in die nächste Runde gehen: Dann soll die Trinkwasserleitung unter dem Gehweg erneuert werden. 2017 erhält die Straße laut AZV eine neue Asphaltdecke.

Und auch am Ende der Waldstraße an der Grenze zu Barmstedt wurde und wird noch gebaut: Dort wird der AKN-Bahnübergang Waldstraße/Beim Reihergehölz beschrankt. Der Anteil der Gemeinde Bokholt-Hanredder liegt bei etwa 12.000 Euro. Die Arbeiten sollen laut der Stadt Barmstedt noch in diesem Monat beendet werden.

2016 ist ein Ausnahmejahr für den Ort, der dann sein 650-jähriges Bestehen feiert. Verbunden sind damit laut Bürgermeister Wolfgang Mohr eine Reihe von Veranstaltungen. „Höhepunkt ist das Aufstellen des Maibaums und der Tanz in den Mai“, berichtet er. Außerdem werde am 2. Juli im Bereich des Gemeindezentrums eine Linde gepflanzt, und es werde ein White Dinner organisiert. Erfreut zeigt sich Mohr darüber, dass für das „Bürgerhaus“ ein neuer Pächter gewonnen werden konnte, der auch bereits eine Reihe von Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt habe.

Die Gemeinde Ellerhoop hat 2015 das neue Baugebiet „auf den Weg gebracht“, wie Bürgermeisterin Wiebke Uhl formulierte. Ein Haus sei bereits bewohnt, drei, vier andere Gebäude würden bald bezogen. Insgesamt sei im ersten Bauabschnitt die Schaffung von acht Häusern geplant. Ein Höhepunkt war im vergangenen Jahr die 666-Jahr-Feier des Ortes, die mit einer Reihe von Veranstaltungen verbunden war. 2016 stehen Brandschutzmaßnahmen in der Schule an. So müssten unter anderem Brandschutzwände hochgezogen und Fluchtwege gesichert werden, so Uhl. Zudem erhält die Freiwillige Feuerwehr ein neues Fahrzeug. Die Ausschreibungen liefen bereits. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 220.000 Euro. Freuen dürfen sich die Ellerhooper auf die Fußball-Europameisterschaft. Dann lade die Gemeinde zu einem Public Viewing ins Multifunktionszentrum ein, so Uhl.

„Wir haben uns 2015 vorzugsweise mit der Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses befasst“, teilte Heedes Bürgermeister Reimer Offermann mit. „Jetzt gilt es, die Feuerwehr auszurüsten.“ Konkret bedeute das, dass sie mit Digitalfunk ausgestattet werde und neue Einsatzschutzkleidung erhalte. Ein besonderes Augenmerk habe die Gemeinde auf das Verkehrsnetz, das in Ordnung gehalten werden müsse. In diesem Jahr ist es laut Offermann unabdingbar, einige Straßen zu sanieren. Auch beim Dorfgemeinschaftshaus stünden noch Arbeiten an. So müssten beispielsweise Fenster ausgewechselt werden. Auch das Thema Flüchtlinge beschäftigt die Kommune: „Wir werden unsere Anstrengungen intensivieren, diese Menschen bei uns zu integrieren“, so Heedes Bürgermeister.

In Langeln sind von den insgesamt 24 Bauplätzen im neuen Baugebiet Schoolkoppel bereits 18 verkauft. „Zwei stehen noch offen und zwei weitere werden noch eine Zeit lang für unsere Bürger vorgehalten“, berichtete Bürgermeister Hans-Detlef Fuhlendorf. Als „abgeschlossen“ bezeichnete er die Nachbesserungen für die Kläranlage, die in der Vergangenheit kleine oder größere Probleme bereitete: Sie funktioniere jetzt einwandfrei, es gebe keine Geruchsbelästigung für die Nachbarschaft mehr. Bewährt habe sich die Einführung der Tablets für die Mitglieder des Kommunalparlaments. Erfreut ist er auch darüber, dass sieben Kinder aus der Gemeinde der Jugendfeuerwehr angehören.

„In diesem Jahr wird der Spielplatz, wie von der Gemeindevertretung beschlossen, mit zwei neuen Spielgeräten ausgestattet“, so der der Bürgermeister zu den Plänen für 2016. Er hat zudem den Kindergarten-Anbau und die Betreute Grundschule im Hemdingen in Blick – zwei Projekte, mit denen sich nicht nur Langeln, sondern auch Hemdingen, Bilsen und Heede 2016 befassen werden.

Auf ein aktives Jahr 2015 blickt der Lutzhorner Bürgermeister Hans-Jürgen Kublun zurück. „Wir haben die Entwicklung des Baugebiets weiter geführt, in dem fünf Häuser geschaffen wurden“, sagt er. „Außerdem erfolgte die Umwandlung einer Ausgleichsfläche und die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Energiesparlampen.“ 2016 steht die Erneuerung von Wegen und Straßen an. Der Bürgermeister hofft auch darauf, dass endlich die Versorgung mit schnellem Internet realisiert und der Fortbestand des Zweckverbands für das Seniorenheim Barmstedt-Rantzau sowie der Grundschule im Ort gesichert werden kann. Großes Lob spendet er der Kulturausschuss-Vorsitzenden Anke Kröger, der es zu verdanken sei, dass das kulturelle Leben in der Gemeinde blühe.

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