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JUBILÄUM in Barmstedt : Das „Humburg-Haus “ feiert 25. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Mit einem feierlichen Empfang wurde an die Gründung des Vereins „Humburg-Haus “ vor 25 Jahren erinnert.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2017 | 16:10 Uhr

Barmstedt | Rund 50 Mitglieder und Gäste erschienen vor Kurzem im Humburg-Haus in der Barmstedter Chemnitzstraße, um dort ein besonderes Jubiläum zu feiern: die Gründung des Vereins „Humburg-Haus“ vor 25 Jahren im März 1993.

Das im Jahr 1783 erbaute historische Gebäude, das heute vielfach und weit über die Ortsgrenzen der Schusterstadt hinaus als Kulturzentrum – unter anderem mit diversen Veranstaltungen des Kulturvereins Pfiff – bekannt ist, wurde im Mai 1989 an die Stadt Barmstedt mittels einer fiduziarischen Schenkung übertragen und einer neuen Nutzung zugeführt. Die Zielsetzung wurde etwas später in der Satzung des Vereins „Humburg-Haus“ , der von dem letzten Eigentümer des Hauses, Ernst Heinrich Humburg (1912-1999), gegründet wurde, formuliert.

Sein Zweck sei es demnach, im Zusammenwirken mit dem neuen Eigentümer des Hauses, der Stadt Barmstedt, „ein attraktives Kultur- und Freizeitangebot zu vermitteln, Kontakt und Kommunikation unter der Bevölkerung beziehungsweise einzelnen Bevölkerungsgruppen zu vereinen, Werk- und Bastelkurse abzuhalten, Sprache, Musik und Literatur zu pflegen, durch Vorträge die Liebe zu engeren Heimat zu stärken und den Garten als Ort der Ruhe und Erholung herzurichten und zu unterhalten.“

Der Verein hatte das damals anstehende zu vererbende Barvermögen von Humburg ausschließlich für diesbezügliche Investitionen zu verwenden, während die Stadt Barmstedt für die Unterhaltung aufkommen sollte. „Über die gesamten Ausgaben und Einnahmen wacht seither ein Kuratorium aus drei Vertretern des Vereins und drei Vertretern der Stadt Barmstedt. Den Vorsitz hat seit Anbeginn Michael Schönfelder für die Stadt Barmstedt“, erklärt der Vereinsvorsitzende Jörg Dittmer und unterstreicht, dass der Verein die schriftlich und mündlich überlassenen Wünsche und Entscheidungen des Schenkers nach außen vertrete. Dazu gehöre auch, dass zur Ergänzung des bislang überlassenen Barvermögens der Erlös aus dem Verkauf des Wischhofes zweckgebunden für den Erhalt des Humburg-Hauses, das umfassend in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre renoviert wurde, verwendet werden soll.

Weiterhin solle der Verein für seine Mitglieder ein kulturelles Angebot im Haus unterbreiten. „Und – so wollte es der Schenker – auch mit eigenen Angeboten im Haus für viele Gäste sorgen“, ergänzt Dittmer, dem es in den vergangenen Jahren gelang, auch den Vorstand zu verjüngen. Außer in den Ausführungen Dittmers ging auch Bürgervorsteher Christian Kahns bei seiner Ansprache auf die Gründungsziele des Vereins ein und bestätigte diese ausdrücklich als „mitverantwortliches Kontrollorgan“.

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