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Barmstedter Zeitung

17. August 2017 | 20:05 Uhr

Barmstedt : Das Haus der kleinen Forscher

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Auszeichnung für das Klima-Projekt des Awo-Kindergartens: Die Weiterbildung der Erzieherinnen macht sich bezahlt.

Die Barmstedter Awo-Kindertagesstätte Sternenhimmel hat die Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ erhalten. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Stiftung setzt sich für vorschulische, spielerische Bildung in Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung und Klimawandel ein.

„Es geht nicht darum, den Kindern einfach etwas beizubringen. Vielmehr soll die natürliche Neugier von Kindern genutzt werden, damit sie von selbst Zusammenhänge erleben und erkennen können“, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin des Kreisjugendrings (KJR), Birgit Hammermann, die die Plakette überreichte. Anhand einfacher Experimente mit Magnetismus, Wasser, Farben und Tönen lernten die Kinder im Zuge des Projektes naturwissenschaftliche Phänomene kennen, und konnten in Eigeninitiative „forschen und verstehen“.

Als der erste Barmstedter Kindergarten und einer der ersten im Kreis Pinneberg erhielt der Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt nun das Qualitätssiegel. Leiter Patrick Laas zeigte sich stolz: „Um die Plakette zu erhalten, muss man an einer Fortbildung teilnehmen und ein Projekt einreichen. Meine Mitarbeiterinnen haben an 15 Fortbildungen teilgenommen, das geht weit über ihre normale Pflicht hinaus. Besonders Viola Gottschalk muss ich hier hervorheben. Sie hat alleine sieben Schulungen gemacht.“

Nach der Überreichung des Siegels konnten die Kinder an verschiedenen Stationen experimentieren und sich Stempel für ihren „Forscherpass“ abholen. Außerdem hatten die Mitarbeiterinnen des Kindergartens ein gesundes Büffet mit selbstgemachtem Apfelsaft, Minztee und allerlei Schnittchen vorbereitet, an dem sich Kinder und Eltern nach dem Forschen stärken konnten. Angesichts des viel diskutierten Klimawandels zeigt der Awo-Kindergarten Sternenhimmel Engagement und Initiative. „Und natürlich war das keine einmalige Aktion“, sagte Laas. Die Plakette muss nämlich alle zwei Jahre erneuert werden. „Natürlich wollen wir das dann auch wieder tun.“

 

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erstellt am 30.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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