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Langeln : Claudius Gries ist „Jugendlicher des Jahres“

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Jugendwehr als „zweites Zuhause“ - vor sechs Jahren ist Claudius Gries aus Langeln in die Feuerwehr eingetreten. Vor Kurzem wurde er als „Jugendlicher des Jahres“ geehrt.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 16:30 Uhr

Langeln/Hemdingen | Die Jugendwehr Rantzau ist für ihn ein zweites Zuhause: Für sein großes Engagement ist der Langelner Claudius Gries (16) vor Kurzem auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rantzau zum „Jugendlichen des Jahres“ gekürt worden. Von den beiden Pokalen, die er erhielt, darf er einen behalten. Der andere wird nächstes Jahr an seinen Nachfolger weitergereicht.

Gruppenleiterin Sandra Marquardt sowie seine Eltern und sein Bruder Alexander (14) sind stolz auf den 16-Jährigen. Eingetreten in die Langelner Jugendfeuerwehr war Gries vor sechs Jahren. „Ganz so groß ist das Angebot in einem Ort wie Langeln mit 500 Einwohnern ja nicht“, sagt er. „Aber ich habe diesen Schritt niemals bereut – ganz im Gegenteil.“ Der Start für ihn – wie auch für alle anderen Anfänger – sah so aus, dass es erst einmal galt, seine Kameraden kennenzulernen, um sich dann nach und nach die Grundlagen der Feuerwehrarbeit anzueignen – vom Knotenschürzen bis hin zum Umgang mit dem Hydranten. „Es gibt für jede Situation einen Knoten. Das ist nicht ohne“, so der Jugendliche. Erstes Ziel als Mitglied der Jugendfeuerwehr sei es gewesen, die Jugendflamme eins zu erreichen. „Bei der Prüfung ging es verhältnismäßig locker zu“, erinnert er sich. Inzwischen hat er die Leistungsspange erworben, was sich auf seinen Status bei der aktiven Wehr auswirkt, in die er 2017 überwechseln wird. Wie es dort mit ihm weiter gehe, wisse er aber noch nicht, so Gries weiter.

Der 16-Jährige stammt aus Rendsburg und kam über Bilsen nach Langeln. Zurzeit besucht er die Comeniusschule in Quickborn. Seine Lieblingsfächer sind „natürlich“ Sport und Mathematik. Aber eigentlich möge er jedes Fach gern. Eingeschrieben habe er sich für den Wahlpflichtkursus „Erneuerbare Energien“ – eine Richtung, die er auch beruflich einmal einschlagen wolle, sagt der Langelner. Viel Zeit und Energie investiere er in drei Schulprojekte, bei denen er mithilft.

Außer seinem eigentlichen Hobby, der Feuerwehr, geht er noch einer Reihe von anderen Aktivitäten nach. Zudem verreist der 16-Jährige gern. Mit dem Flieger geht es dann samt Familie in den Süden. Zurückgekehrt nach Langeln, freut er sich dann aber auch wieder auf seine Kameraden von der Feuerwehr.

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