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CDU-Spaziergang: Von Wohnmobilen bis zum Seitenradar

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erstellt am 14.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Barmstedt | Auf dem ehemaligen Bauhofgelände in Richtung Krückau wäre ein geeigneter Platz für Wohnmobil-Stellplätze, stellten Barm stedts CDU-Mitglieder während ihres Stadtspaziergangs am Sonntag fest. "Hier verhindern keine Bäume den Funkempfang, zum Duschen in der ,Badewonne ist es nicht weit, die Innenstadt ist ebenfalls in der Nähe, und es ist ein ruhiges Plätzchen in der Natur", sagte CDU-Vorsitzender Ortwin Schmidt, der darauf hinwies, dass der jetzige Standort auf dem großen Parkplatz vor dem Imbiss an der Seestraße von Wohnmobilisten schlecht angenommen werde.

Das Rondell am Roissy-en-Brie-Platz, dessen Bepflanzung die hiesige CDU initiiert hatte, wurde von den Spaziergängern als sehr ansprechend gelobt. Beim Halt an der Kleinen Gärtnerstraße machte Schmidt auf ein vor kurzem aufgestelltes Seitenradargerät in Höhe des Bauzentrums Glismann aufmerksam. "Im Anschluss an diese Messungen wollen wir an dieser Straße eine Tempoanzeige mit Dialog-Display aufstellen", sagte er. Der entsprechende Antrag sei vom Bauausschuss beschlossen und 3000 Euro in den Haushalt gestellt worden.

Eine Führung durch den Rhododendrenpark sowie die Fächerahornaufzucht der Baumschule Hachmann mit anschließendem Kuchenschmaus, zu dem dortige Besucher gleich mit eingeladen wurden, beendete den Stadtspaziergang.

Einen Tag zuvor hatten die Christdemokraten Besuch von einem Parteifreund aus Berlin empfangen: Ole Schröder, Staatssekretär im Innenministerium, unterstützte Ortwin Schmidt im Bürgermeisterwahlkampf und diskutierte am Infostand auf dem Marktplatz mit interessierten Bürgern. Maria Livaschnikova aus Sparrieshoop, die gerade in Barmstedt einkaufte, nutzte die Gelegenheit, um mit ihm über die Verkehrsbelastung in der Innenstadt zu diskutieren. Weitere Themen waren der schlechte Zustand vieler Barmstedter Straßen, der Erhalt des Saturn-Kinos sowie der Handel und das Gewerbe in der Stadt. "Die Barmstedter brauchen einen Bürgermeister, der im Ort wohnt, hier präsent ist und sich auch um die vielen kleinen Dinge kümmert", bilanzierte Schröder.

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