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Grenzweg zwischen Horst und Elmshorn : CDU fordert Ausbau

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In Horst wollen die Christdemokraten das Vorhaben endlich auf den Weg bringen. Kiel muss aber mitspielen.

Die Horster CDU fordert den sofortigen Grenzwegausbau als Zubringer zur A 23. „Ich hoffe, dass die aufgekommene Diskussion um eine neue Autobahn-Abfahrt für Elmshorn als Zündstoff nicht nur verpufft, sondern ein neuer Zündfunke für den notwendigen Ausbau des Grenzweges ist“, sagte der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Jörn Plöger.

Die CDU setzt sich schon seit Jahren für die Umsetzung des Ausbaus des Grenzweges ein. Es existiert ein Vertrag zwischen dem Kreis Pinneberg, dem Kreis Steinburg, der Stadt Elmshorn und der Gemeinde Horst. Die Finanzierung ist geregelt und die Pläne liegen vor. Durch die verstrichene Zeit müsse wohl noch ein wenig nachjustiert werden. Es sei eigentlich nur noch eine Frage der Tat, so Plöger.

„Leider gibt es zurzeit eine Hürde. Durch die Neuordnung der Finanzbeziehung von Bund und Ländern hängt der Ausbau des Grenzweges als wichtige Entlastungsmaßnahme für den Zentralort Horst maßgeblich von der Bereitstellung der Fördermittel durch die Landesregierung ab“, erklärte der CDU-Vorsitzende. „Der Grenzwegausbau sollte auch aus Elmshorner Sicht eine attraktive Option sein, nicht nur als notwendige zweite Autobahn-Abfahrt, sondern auch im Hinblick auf die Sanierung der Brücken und die Verkehrsführung aus und in den Norden Elmshorns. Dies wird sicherlich zu einer Entschärfung beitragen und schneller oder sogar einfacher zu realisieren sein.“ Zum anderen könnte dies mittelfristig zu einer Belebung des Industriegebietes Nord sowie zur Ausweisung beziehungsweise Entwicklung weiterer Industriegebiete führen.

Aus Horster Sicht sehen die Christdemokraten einen dringlichen Handlungsbedarf. „Durch das neue Baugebiet Langenkamp mit zirka 100 neuen Wohneinheiten und der zunehmenden Verkehrsbelastung des Horstheider Weges ist der Bedarf für diese Umgehungsmaßnahme wichtiger denn je“, verdeutlichte Plöger. Nur sei das Interesse der Landesregierung gering bis gar nicht vorhanden. Eine kleine Anfrage Ende letzten Jahres durch unseren Landtagsabgeordneten Hans Jörn Arp bestätige dieses, so Plöger. Er hofft auf ein Umdenken inder Landesregierung. „Mit der Elmshorner CDU sind wir seit langem im Gespräch und uns in der Notwendigkeit einig. Es ist jetzt Zeit, dass sich die Mandatsträger zusammenschließen und sich geschlossen für die Umsetzung des Ausbaus einsetzen.“

>Eine Mehrheit unserer Leser hat sich während einer nicht-repräsentativen Umfrage für einen Autobahnanschluss in Bokholt-Hanredder ausgesprochen. Bis gestern um 14 Uhr hatten 1000 Personen an der Umfrage teilgenommen. 52,6 Prozent votierten für eine neue A23-Abfahrt. Zu Beginn der Woche war das Stimmenverhältnis noch ausgeglichen gewesen.

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