Bürgermeister geht ins 30. Jahr

Die Bullenkuhlener Gemeindevertretung geht mit frischem Elan und neuen Ideen in die neue Leguslaturperiode. Im Bild fehlt die Gemeindevertreterin Gesa Glismann.
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Die Bullenkuhlener Gemeindevertretung geht mit frischem Elan und neuen Ideen in die neue Leguslaturperiode. Im Bild fehlt die Gemeindevertreterin Gesa Glismann.

Konstituierende Gemeinderatssitzung in Bullenkuhlen / Weitere Amtszeit für Willi Hachmann als Gemeindeoberhaupt

shz.de von
14. Juni 2018, 13:20 Uhr

In der Gemeinde Bullenkuhlen sind die Weichen für die parlamentarische Arbeit in den nächsten fünf Jahren gestellt. Auf der konstituierenden Sitzung des Kommunalparlaments, das ausschließlich aus neun Vertretern der Bürgerlichen Wählergemeinschaft Bullenkuhlen (BWB) besteht, wurde Bürgermeister Willi Hachmann in seinem verantwortungsvollen Amt bestätigt. Sämtliche Gemeindevertreter votierten für ihn, er selbst enthielt sich der Stimme. Es ist für ihn bereits die achte Legislaturperiode, als Bürgermeister geht er seinem 30. Jahr entgegen. Die Vereidigung des wiedergewählten Gemeindeoberhaupts nahm Petra Sand vor, die als ältestes Gemeinderatsmitglied ermittelt worden war. Sie überreichte dem „Chef“ auch die Ernennungsurkunde, auf der schwarz auf weiß steht, dass er in Amt und Würden ist. Hachmann bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und stellte nüchtern fest, dass einer ja die Aufgabe übernehmen müsse. „Ich setze auf eure Unterstützung und bin guter Hoffnung, dass wir es in den nächsten Jahren gemeinsam hinbekommen“, stellte er fest.

Hachmann ist in die Bürgerliche Wählergemeinschaft, der er angehört, allmählich hineingewachsen, wie er in einem Interview mitteilte. Sein Start als Gemeindevertreter erfolgte 1982, vier Jahre später wurde er stellvertretender Bürgermeister. Seit 1988 lenkt er die Geschicke des Dorfes Bullenkuhlen. Nachdem er in der Vergangenheit eine Reihe von größeren Projekten wie die örtliche Wasserversorgung und -entsorgung, den Rad- und Wegebau und den Bau des Gemeindehauses realisieren konnte, hat er nun als weitere politische Ziele die Versorgung Bullenkuhlens mit schnellem Internet und die Fertigstellung des Baugebiets ins Auge gefasst.

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurden Karsten Heuer und Matthias Eberle aus der Gemeindevertretung verabschiedet, für die sie sich nicht mehr hatten aufstellen lassen. Das gilt auch für Monika Klöckl, die allerdings zur Verabschiedung nicht erscheinen konnte. Martin Frank verließ den Wasserverband Krückau.

Die Laudatio nahm Bürgermeister Willi Hachmann vor, der für jeden Einzelnen lobende und warmherzige Worte fand. Karsten Heuer wirkte 20 Jahre lang im Gemeinderat mit, nahm das Amt des 2. Stellvertretenden Bürgermeisters wahr und stand an der Spitze des Bau- und Wegeausschusses. „Er war als Gemeindevertreter jeden Tag erreichbar“, so Hachmann. „Wasser und Gräben, mit denen er sich bestens auskannte, war sein Hauptthema.“ Matthias Eberle, langjährig im Vorstand der Wählergemeinschaft und zehn Jahre als Gemeindevertreter tätig, trug Verantwortung als Stellvertretender Bürgermeister (fünf Jahre) und als Finanzausschuss-Vorsitzender.

„Ausgezeichnet hat er sich durch die Abwicklung und den Verkauf von Bauplätzen“, befand der Bürgermeister. Ein Ur-Bullenkuhlener ist Martin Frank, der 15 Jahre lang einen Platz im Wasserverband Krückau einnahm. Zuvor, genauer von 1986 bis 2003, war er Gemeindevertreter und nahm das Amt des 1. Stellvertretenden Bürgermeisters wahr. Zudem wirkte er im Finanzausschuss mit.

Mit der konstituierenden Sitzung beginnt nun wieder das Alltagsgeschäft für die Bullenkuhlener Kommunalpolitiker. Als nächstes steht allerdings am Sonnabend das Dorffest an.

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