Alte B5 wird gesperrt : Brückenneubau bei Seeth-Ekholt

Die Brücke über die Ekholter Au soll demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.
Die Brücke über die Ekholter Au soll demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Von kommenden Montag, 20. Juli, an bis Sonntag, 30. August, wird die alte Bundesstraße 5 (Kreisstraße 21) wegen Bauarbeiten voll gesperrt.

shz.de von
18. Juli 2015, 10:00 Uhr

Ellerhoop/Seeth-Ekholt/Elmshorn | Sperrung zwischen Ellerhoop und Seeth-Ekholt: Von kommenden Montag, 20. Juli, an bis Sonntag, 30. August, wird die alte Bundesstraße 5 (Kreisstraße 21) wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Während dieser Zeit erneuert der Kreis Pinneberg Teile des Radwegs, zudem wird die Brücke über die Ekholter Au abgerissen und neu errichtet, teilte Pressesprecher Oliver Carstens mit. Die Kosten betragen insgesamt etwa eine Million Euro. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Bereits seit dem 9. Juli würden die vorbereitenden Arbeiten laufen, so Carstens. Diese würden noch bis zum morgigen Sonntag, 19. Juli, andauern. Der Radweg ist für die Radfahrer so lange  weiter befahrbar.

Von Montag an wird die Kreisstraße 21 (K21) dann von der Kreuzung Oha bei Ellerhoop über die Brücke Ekholter Au bis zum Haus Nummer 59 in Seeth-Ekholt (Maienbrook) voll gesperrt werden. Die Radfahrer würden innerhalb des Baufelds über die Bundesstraße geführt, so Carstens.

Während des Abrisses der Brücke wird  ein Passieren dort überhaupt nicht möglich sein. Wann das genau passiert, steht laut Kreis Pinneberg aber noch nicht fest. Eine Umleitung für die Dauer der Sperrung wird ausgeschildert. Den Anliegern wird von der jeweiligen Seite der Brücke aus durchgehend die Zufahrt zu ihren Grundstücken möglich sein.

Die Kosten für die Erneuerung der Brücke liegen laut Carstens bei etwa 250.000 Euro, für die beiden Teilstücke des Radweges  bei etwa 800.000 Euro.

Die zur Erneuerung anstehende Brücke über die Ekholter Au besteht laut Kreis aus einem 1872 hergestellten Mauerwerksgewölbe  und der 1936 gebauten westlichen Verbreiterung mit Stahlbetonüberbau. Sämtliche Brückenbauteile würden zahlreiche Schäden – wie zum Beispiel Hohlräume – aufweisen. „Die Sanierung wäre mit einem hohen Kostenaufwand verbunden und ist daher wirtschaftlich nicht vertretbar“, berichtet Carstens. Das neue Brückenbauwerk soll in Form eines Wellstahlrohrs errichtet werden.

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