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Bokholt-Hanredder und Lutzhorn : Breitbandausbau startet am 4. Juli

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Stadtwerke Barmstedt bauen ab Sommer für mehr als 800.000 Euro in Lutzhorn und Bokholt-Hanredder ein Glasfasernetz auf.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 13:30 Uhr

Lutzhorn | Nach Hemdingen und Bevern werden die Stadtwerke Barmstedt die nächsten beiden Gemeinden im Amtsbezirk Rantzau mit schnellem Internet versorgen. Zeitgleich am 4. Juli werden sowohl der Breitbandausbau in Lutzhorn als auch in Bokholt-Hanredder starten, kündigte Geschäftsführer Fred Freyermuth an. Während eines Info-Termins stellt er gestern Abend die detaillierten Pläne für Lutzhorn vor. Auch in Bokholt-Hanredder gab es vor Kurzem eine Veranstaltung für die Einwohner.

Insgesamt werden die Stadtwerke 415.000 Euro in Bokholt und etwa 400.000 Euro in Lutzhorn investieren, so Freyermuth. Bis zur Grenzhöhe in Lutzhorn seien bereits Glasfaserkabel verlegt. Von dort aus werde die Gemeinde weiter erschlossen, berichtete der Stadtwerke-Chef. „Lutzhorn wird die eigene Banketten sanieren. In diesem Zug werden wir die Leerrohre mitverlegen.“ Erschlossen werden sollen laut Plan vor allem der Kern der Gemeinde – unter anderem mit den Straßen Kirchenweg, Lindenweg, Schulberg, Eichenweg, Führen und Im Dorf sowie einige weitere Wohneinheiten in den Außenbereichen. „Der Kernbereich Lutzhorns ist für dieses Jahr geplant“, so Freyermuth.

Zusätzlich haben die Stadtwerke einen Plan erstellt, der zeigt, wie viele weitere Meter Leerrohre verlegt werden müssten, um die weiter verteilten Wohneinheiten im Lutzhorner Gemeindegebiet zu erschließen. „So wissen wir konkret, was noch fehlt.“ Die Stadtwerke wollen laut Geschäftsführer noch dieses Jahr mit den Tiefbauarbeiten fertig werden. Er rechne damit, dass man Lutzhorn im ersten Quartal 2017 ans Netz nehmen könne.

In Bokholt-Hanredder solle laut Freyermuth der Ortsteil Vossloch bis zur Bahn mit schnellem Internet versorgt werden. Nur auf die Waldstraße werde vorerst verzichtet, so der Werkleiter. „Wir verschieben das bis nach der L75-Sanierung im Sommer.“ Im Zuge von Bauarbeiten waren bereits in der Vergangenheit Leerrohre entlang der Hauptstraße verlegt worden. In Richtung Elmshorn ist daher ein Ausbau bis auf Höhe der Grundschule geplant.

Teile von Offenau sollen laut Freyermuth von Sparrieshoop aus erschlossen werden, wo die Stadtwerke bereits ein Glasfasernetz aufgebaut haben. Geplant sei der Ausbau im Sand- und Birkenweg, und auch für das geplante Neubaugebiet zwischen L  75 und Birkenweg (diese Zeitung berichtete) stehe man bereit. Die Tiefbauarbeiten sollen ebenfalls noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Der Grundpreis bei einem Vertrag der Stadtwerke liegt in beiden Gemeinden laut Freyermuth bei 17,50 Euro.

Einige Außenbereiche, in denen ein Ausbau zu unwirtschaftlich wäre, seien im ersten Bauabschnitt nicht vorgesehen, so Freyermuth. „Gerade Bahn- oder Autobahnquerungen sind regelrechte Kostentreiber.“ Allerdings verweist er darauf, dass viele Gemeinden des Amts Rantzau derzeit über das Amt Fördermittel des Bundes für einen Ausbau beantragen. Auch Bokholt-Hanredder hatte sich in dieser Woche dafür entschieden.

Unter Einbeziehung der Fördermittel sei es möglich, auch die Außenbereiche der Gemeinden zu erschließen, so Freyermuth. Dazu müssten die Stadtwerke allerdings die entsprechenden Ausschreibungen gewinnen. „Weil wir schon in den Gemeinden sind, fällt es uns leichter“, so der Stadtwerke-Chef. Er gehe davon aus, dass die Stadtwerke ein Angebot abgeben würden, das auch den Zuschlag erhalte.

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