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Im Januar sind alle Orte am Netz : Breitbandausbau im Amtsbezirk Hörnerkirchen in der letzten Phase

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Westerhorn und Bokel bekommen Anfang 2016 schnelles Internet. Ihren Glasfaseranschluss nutzen können seit September der Ortsteil Bokelseß in Brande-Hörnerkirchen, Osterhorn und ab Ende September Brandeheide.

Brande-Hörnerkirchen | Der Breitbandausbau im Amtsbezirk Hörnerkirchen befindet sich auf der Zielgeraden. Ihren Glasfaseranschluss nutzen können seit September bereits der Ortsteil Bokelseß in Brande-Hörnerkirchen, kurze Zeit später folgte Osterhorn und ab Ende September Brandeheide. Ab Mitte November folgen dann die restlichen Gebiete in Brande-Hörnerkirchen und im Januar Westerhorn und Bokel. Mehrfamilienhäuser unterliegen dabei allerdings einer Sonderregelung, so Nikolaus Schmidt von den Stadtwerken Neumünster.

Im Mai 2013 war das Breitband-Projekt im Amtsbezirk begonnen worden – und mit Unterstützung einer Arbeitsgruppe aus Fraktionsvertretern, Bürgermeistern und Leitendem Verwaltungsbeamten durch alle notwendigen Ausschreibungsprozesse
geführt. Die Stadtwerke Neumünster (SWN) erhielten letztlich den Zuschlag.

Bis spätestens Ende des Jahres sollen der komplette Tiefbau und die Erstellung der Hausanschlüsse abgeschlossen sein, so Schmidt. Die Aktivierung der Anschlüsse erfolge abschnittsweise von Ort zu Ort. Ralf Henning, Bürgermeister von Osterhorn, kam als einer der ersten Bürger in den Genuss des schnellen Internets. Henning stieß Mitte 2013 als neu gewählter Bürgermeister mitten hinein in den Prozess des Breitbandausbaus. Sein Resümee: „Was aus Sicht einer Verwaltung alles dazu gehört, um ans Ziel zu kommen, war schon sehr aufreibend.“ Doch gemeinsam und „mit großer Einigkeit im Amt“ habe man das Projekt „sehr schnell hinbekommen“. Nun könne man „schon ein klein wenig stolz darauf sein, über eines der modernsten Glasfasernetze überhaupt zu verfügen“. Hennings Anschluss läuft jetzt seit fast sechs Wochen „und macht richtig Spaß“.

Auch finanziell lief das Projekt rund. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der guten Ausschreibungsergebnisse konnte die ursprünglich geplante Investitionssumme für das Amt um eine Million Euro auf rund 3,2 Millionen Euro verringert werden. Die Finanzierung wurde durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) aus dem Programm IB.SH Breitband realisiert. Die SWN werden noch einmal 500  000 Euro in die aktive Technik investieren, sagte Schmidt. Die externen Beratungsleistungen für den Breitbandausbau werden aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Auch weiterhin können Interessierte mit den Stadtwerken Verträge abschließen. Der Hausanschluss sei jetzt allerdings nicht mehr kostenlos, so das Unternehmen.

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erstellt am 28.Okt.2015 | 10:00 Uhr

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