zur Navigation springen

Schnelles Internet : Breitband: Ausschreibung startet

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Verfahren beim Amt Rantzau könnte ab dieser Woche beginnen. Ergebnis wird gegen Ende Oktober erwartet.

Barmstedt | Wer baut künftig das Breitbandnetz im Amtsbezirk Rantzau und Sparrieshoop auf? Das wird sich im Sommer entscheiden. Ab dieser Woche habe das Amt die Möglichkeit, das Ausschreibungsverfahren für den Ausbau des schnellen Internets zu starten, teilte Breitband-Lotse Jan Schmöckel am Montagabend während des Hauptausschusses des Amts Rantzau mit. Der Berater des Ingenieurbüros Marxen&Schmöckel hilft dem Amt und den Gemeinden bei der Umsetzung des Projekts. Ziel ist es, in Kooperation mit privaten Unternehmen ein flächendeckendes Glasfasernetz in dem Gebiet zu errichten. An dem Breitbandprojekt des Amts Rantzau nehmen außer Bevern und Ellerhoop alle amtsangehörigen Gemeinden sowie Klein Offenseth-Sparrieshoop aus dem Amt Elmshorn-Land teil.

Gegen Ende Oktober soll laut Schmöckel das Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens bekanntgegeben werden. „Wir schreiben europaweit aus. Teilnehmen könnte jeder.“ Es handle sich dabei um ein offenes, transparentes Verfahren, ergänzte Hauptamtsleiter Arne Zentner. Am Ende bekomme das Amt ein verbindliches Angebot für den Breitband-Ausbau.

Der Breitband-Lotse möchte zudem Zeit sparen: Es solle kein mehrstufiges Verfahren geben. „Wir lassen den Teilnehmerwettbewerb weg. Wir brauchen keine hohen Hürden setzen“, erläuterte Schmöckel. Mit dem Teilnehmerwettbewerb könne man normalerweise Unternehmen im Voraus ausschließen, die nicht leistungsfähig genug seien. „Wir sparen dadurch vier Wochen und können direkt ins Ausschreibungsverfahren starten.“

In den vergangenen Wochen hatte das Amt bereits die Zusage über Fördergelder von 2,3 Millionen Euro seitens des Bunds und 1,1 Millionen Euro seitens des Lands erhalten. Gestellt worden war der Förderantrag über eine Wirtschaftlichkeitslücke – die Summe, die fehlt, damit sich ein Netzaufbau für einen Anbieter rentiert – von 4,5 Millionen Euro (wir berichteten). Das restliche Geld bringen die Kommunen selbst auf. Auflage vom Bund sei es, die Bauarbeiten und das Projekt bis Ende 2018 abzuschließen, so Schmöckel. Man habe aber vorsorglich wegen des sportlichen Zeitplans eine Fristverlängerung bis Ende 2019 beantragt.

In den Gemeinden sei alles für den Ausbau des schnellen Internets bereit: Die entsprechenden Grundsatzbeschlüsse seien bereits gefasst worden. Auch die Haushaltsmittel stünden bereit, berichtete Hauptamtsleiter Zentner.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 14.Jun.2017 | 12:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen