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Internetausbau : Breitband als dringendes Thema

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Vorschau von Amtsvorsteher Willi Hachmann auf die kommenden Monate. Ausbau des schnellen Internets hat Priorität.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Fracking, das Seniorenheim Barmstedt/ Rantzau und ein gemeinsames Breitband-Projekt mit dem Amt Elmshorn-Land: Die Themen, die während des vergangenen Jahres die Agenda des Amts Rantzau geprägt haben, werden auch 2015 im Vordergrund stehen. „Die Breitbandversorgung ist in den zehn amtsangehörigen Gemeinden weiterhin ein dringendes Thema“, sagt Willi Hachmann, Vorsteher des Amts Rantzau mit Blick auf die kommenden Monate. Nachdem die Ämter Rantzau und Elmshorn-Land Ende vergangenen Jahres das Breitband-Projekt gestartet hatten, seien mittlerweile die Glasfaserplanung in Auftrag gegeben und Landesmittel in Höhe von 45.000 Euro angefordert worden. Mit der Planung würden die Kosten für den Glasfaserausbau ermittelt werden. Wenn alles ideal verläuft, könnten die Ausbauarbeiten laut des Ingenieurbüros Marxen & Schmöckel 2017 beginnen.

Auch das Thema Fracking ist laut Hachmann weiter von höchster Aktualität: „Die vom Landesbergamt erteilten Erlaubnisse zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen in den Erlaubnisfeldern Elmshorn und Bramstedt haben für große Unruhe gesorgt“, so der Amtsvorsteher. Das Amt hatte im vergangenen Jahr eine Resolution gegen Fracking verabschiedet, das Thema werde die amtsangehörigen Gemeinden aber weiter beschäftigen, sagt Hachmann.

Weiteres Thema: Mit den hohen Fehlbeträgen des Seniorenheims Barmstedt/ Rantzau würden sich die acht Mitgliedskommunen im Zweckverband auch die nächsten Jahre befassen, so Hachmann. Im Amt habe man sich bereits beraten: „Die Summe muss kleiner werden“, sagt Hachmann angesichts der Fehlbeträge von etwa 550.000 Euro im Jahr 2013 und 900.000 Euro im Jahr 2012. Dazu müssten die Kosten gesenkt werden. „Das sehen meine Kollegen auch so“, berichtet er. Derzeit wird beim Seniorenheim über einen Haustarif diskutiert. Dieser würde die Möglichkeit eröffnen, beim Personal über Entgeltbestandteile wie das Weihnachtsgeld zu verhandeln, um in die schwarzen Zahlen zu kommen.

Die Amtsverwaltung sei für die kommenden Jahre gut aufgestellt, so Hachmann weiter. Einige Aufgaben würden in guter Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Barmstedt und des Amts Hörnerkirchen erledigt werden. „Eine Ausweitung der Zusammenarbeit für die nächsten Jahre ist aber nicht geplant“, sagt er.

Neubaugebiete: Arbeiten laufen auf Hochtouren

In den zehn Amtsgemeinden würden in diesem Jahr keine gravierenden öffentlichen Baumaßnahmen anstehen – der Fokus liegt auf den Neubaugebieten. In Bilsen ist laut Hachmann die Erschließung der 15 Baugrundstücke im Gebiet „Klosterkoppel“ abgeschlossen. In Ellerhoop erfolge die Erschließung des ersten Bauabschnitts mit acht Baugrundstücken im Neubaugebiet „Pferdekoppel“ im Frühjahr 2015, die Bebauung könne voraussichtlich im Mai beginnen. Die Erschließung für den zweiten Bauabschnitt für 18 Grundstücke solle ab Herbst erfolgen, so Hachmann.

Im Baugebiet „Schoolkoppel“ in Langeln sei die Erschließung von 22 Baugrundstücken abgeschlossen. Sie würden zum Verkauf stehen, berichtet der Amtsvorsteher. In Hemdingen soll die Erschließung der 13 Baugrundstücke im Gebiet Gerstenhof in diesem Jahr erfolgen. Im Lutzhorner Neubaugebiet am Buchenweg wird bereits gebaut – auch dort ist die Erschließung für acht Grundstücke abgeschlossen.

Positiv beurteilt Hachmann die Arbeiten an der Landesstraße 110 zwischen Ellerhoop und Bevern. „Das Projekt soll in diesem Jahr abgeschlossen werden“, sagt er. „Da ist man auf einem guten Weg.“ Das Ende der Bauarbeiten ist laut Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr im Sommer dieses Jahres geplant.

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