Bokholt sucht nach Verstärkung

Werben für ein Engagementin der Kommunalpolitik in Bokholt-Hanredder: Bürgermeister Wolfgang Mohr sowie seine Stellvertreterinnen Katrin Weihrauch-Lenz (links) und Katrin Schrade.
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Werben für ein Engagementin der Kommunalpolitik in Bokholt-Hanredder: Bürgermeister Wolfgang Mohr sowie seine Stellvertreterinnen Katrin Weihrauch-Lenz (links) und Katrin Schrade.

Kommune benötigt Kandidaten für Gemeindevertretung und Arbeit in den Ausschüssen / Mehrere Interessenten nach Versammlung

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15. Januar 2018, 16:00 Uhr

Ob Freie Wählergemeinschaft (FWG), CDU, Einzelbewerber oder eine andere Partei: Die Gemeinde Bokholt-Hanredder sucht derzeit intensiv nach Kandidaten, die sich zur Kommunalwahl am 6. Mai zur Wahl stellen. 20 Personen seinen mindestens benötigt, um einen funktionierenden Gemeinderat auf die Beine zu stellen, sagte die erste stellvertretende Bürgermeisterin Katrin Weihrauch-Lenz (FWG) während einer Einwohnerversammlung am Freitagabend im „Bürgerhaus“. Nach deren Ende habe es noch viele Gespräche gegeben. Zusätzlich zu den bereits auf den Wahllisten vorhanden Kandidaten habe es weitere Zusagen und Interessenbekundungen gegeben. „Ich bin zuversichtlich, dass wir genügend Kandidaten für den Gemeinderat zusammenbekommen“, so die Bilanz der stellvertretenden Bürgermeisterin. Wer weiterhin Interesse hat, kann sich beim Amt Rantzau oder einem Mitglied der Gemeindevertretung melden. Unter den Gästen im „Bürgerhaus“ war auch Bürgermeister Wolfgang Mohr (CDU), der für seinen Einsatz und sein Engagement für die Gemeinde Bokholt-Hanredder einen besonders lang anhaltenden Applaus bekam. Aus Krankheitsgründen kann Mohr sein Amt derzeit nicht ausüben und wird von Weihrauch-Lenz und Katrin Schrade vertreten.

13 Gemeindevertreter habe Bokholt-Hanredder derzeit, aufgrund einer niedrigeren Einwohnerzahl nach dem Zensus soll der nächste Rat nur noch elf Vertreter umfassen, skizzierte Weihrauch-Lenz die Situation. Die eigentliche Arbeit werde in den Ausschüssen gemacht, deren Art und Anzahl die Gemeinde selbst bestimme. Dort werden Vorschläge und Beschlüsse erarbeitet, die Gemeindevertretung hat dann das letzte Wort. Auch als bürgerliches Mitglied sei die Mitarbeit in den Ausschüssen möglich.

Die neue Gemeindevertretung solle die Bevölkerung Bokholt-Hanredders widerspiegeln, so Weihrauch-Lenz und Heinz Brandt, Amtsdirektor des Amts Rantzau. „Es wäre schön, wenn Menschen mit unterschiedlichen Berufen ihre Erfahrungen miteinbringen würden.“ Brandt erinnerte zudem daran, dass man auch im Jahr 2013 vor der Kommunalwahl zusammengesessen und Werbetrommel gerührt habe, um Kandidaten zu finden. So auch heute: „Ich möchte werben“, sagte Brandt. „Mitarbeit brauchen wir in allen Bereichen. Ich halte es für wichtig, dass sich Bürger für ihre Gemeinde stark machen. Da fängt Demokratie an. Wer es in seiner Gemeinde lebenswert haben möchte, beteiligt sich.“

Weihrauch-Lenz warf auch einen kurzen Blick darauf, was passiere, wenn nicht genug Kandidaten für die Wahl gefunden werden. „Eventuell werden wir dann in eine andere Gemeinde eingegliedert.“ Auch sei es möglich, dass das Amt Rantzau Aufgaben übernehmen müsse. Wer Interesse daran hat, sich zur Wahl aufstellen zu lassen, könne sich beim Amt Rantzau melden, so Brandt. Außer der Mitgliedschaft in einer Wählergemeinschaft oder Partei sei es auch möglich, als Einzelbewerber anzutreten.

Die CDU wird ihre Kandidaten für die Wahl laut der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Katrin Schrade (CDU) am 6. Februar um 19.30 Uhr im „Bürgerhaus“ aufstellen, die FWG am 16. Februar um 19 Uhr – ebenfalls im Bürgerhaus. Bis dahin können sich Interessierte auch per Mail an die Gemeindevertreter wenden. Die Adressen stehen auf der Internet-Seite der Gemeinde.

>bokholt-hanredder.de

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