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Jubiläumshauptübung : Bokholt-Hanredder: Große Leistungsschau der Wehren

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Feuerwehren aus Bokholt, Barmstedt und Sparrieshoop proben vor Publikum diverse Szenarien.

Bokholt-Hanredder | Trotz unfreundlicher Wetterlage mit viel Regen ließen es sich zahlreiche Bürger aus der Gemeinde Bokholt-Hanredder und Umgebung - darunter viele Eltern mit ihren Kindern - nicht nehmen, bei der Jubiläumshauptübung ihrer Feuerwehr, die in diesem Jahr auf ihr 90-jähriges Bestehen zurückblicken kann, am vergangenen Sonnabend vor Ort dabei zu sein. Und das sollte sich für sie lohnen, denn aus diesem Anlass hatten sich die Brandbekämpfer etwas Besonderes einfallen lassen.

„Wir haben mehrere Szenenbilder vorbereitet, die sich thematisch um das Löschen von Flächenbränden sowie der Personenrettung aus Fahrzeugen und Gebäuden drehen“, erklärte Bokholts Wehrführer Jörn Witt kurz vor Beginn der aufwändigen Aktion, an der auch die Barmstedter und Sparriehooper Feuerwehren teilnahmen.

Jan Lescow (rechts) erläuterte den Besuchern die einzelnen Stationen des Übungs-Parcours.
Jan Lescow (rechts) erläuterte den Besuchern die einzelnen Stationen des Übungs-Parcours. Foto: Ulf Marek
 

Insgesamt waren rund ein Dutzend Einsatzfahrzeuge und an die 60 Einsatzkräfte anschließend auf dem Areal zwischen der Bokholter Sporthalle, dem Kindergarten und der Grundschule aktiv - aufmerksam beäugt von mehrere Mitgliedern der Ehrenabteilung, Wehrführern einiger benachbarter Feuerwehren (wie Bevern oder Groß Offenseth-Aspern) und vielen wissbegierigen Zuschauern, die im Verlaufe der Übung viele interessante Informationen aus erster Hand durch den Feuerwehrmann Jan Lescow erhielten, der die einzelnen Szenenbilder für sie moderierend begleitete.

Mit Spezialwerkzeug  gingen diese Einsatzkräfte daran, von einem verunfallten Pkw das Dach abzutrennen.
Mit Spezialwerkzeug gingen diese Einsatzkräfte daran, von einem verunfallten Pkw das Dach abzutrennen. Foto: Ulf Marek
 

Mehr noch: Wer Interesse hatte, konnte auch selber aktiv werden und beispielsweise und eine Wärmebildkamera in die Hand nehmen oder selber einmal erfahren, was ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz in einem völlig verqualmten Raum überhaupt noch sehen kann. Die einzelnen Stationen zeigten dann jeweils realitätsnahe Aufgabenstellungen wie das Löschen einer Wiese, der Einsatz unter Atemschutz, die Bergung verletzter Personen aus dem ersten Stock des Schulgebäudes mit Hilfe der Drehleiter und anderer Vorgehensweisen, die Rettung eines verletzten Lkw-Fahrers aus dem Führerhaus seines Fahrzeugs mit Hilfe einer speziellen Rettungsbühne sowie den Einsatz von diversem Spezialwerkzeug, als es darum ging, aus einem verunfallten Pkw eingeklemmte Personen freizuschneiden.

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erstellt am 26.Jun.2017 | 16:00 Uhr

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