Bodenschwellen sollen Raser bremsen

Tiefe Schlaglöcher sind im Hohenhorster Weg zu finden.
Tiefe Schlaglöcher sind im Hohenhorster Weg zu finden.

Zwei Bilsener Straßen sollen verkehrsberuhigt werden / Gemeindevertreter beraten außerdem über Wege-Reparaturen

shz.de von
23. Mai 2018, 16:00 Uhr

Die örtlichen Politiker wollen den Verkehr auf Bilsens Straßen beruhigen. Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) teilte während der jüngsten Gemeindevertretersitzung mit, dass in der Klosterkoppel Tempo 30 eingeführt und in den Straßen Op’n Tempel und Alvesloher Straße drei beziehungsweise sechs Bodenwellen errichtet werden sollen. „In diesen beiden Straßen fahren viele Autos deutlich zu schnell“, sagte der Bürgermeister. „Wir haben die Maßnahmen beim Kreis Pinneberg beantragt und das Bauamt beauftragt, sich die Lage anzuschauen und einen Vorschlag für die Standorte der Bodenschwellen zu erarbeiten“, so Lehnert weiter. Die Anlieger würden einen Flyer mit den Vorschlägen erhalten.

Matthias Gülck (CDU) teilte zudem mit, dass der Wege-Unterhaltungsverband noch 20 000 Euro, die eine andere Gemeinde nicht benötigt, zur Verfügung habe, um den südlichen Teil des Hohenhorster Wegs auszubessern. Zu dieser lediglich vorfinanzierten Summe müsse die Gemeinde zusätzlich auch noch 20 000 Euro finanzieren. Ulrike Thomsen (BfB) und Gülck plädierten dafür, den maroderen nördlichen Teil der Straße vorweg zu nehmen, da die Schlaglöcher in den Kurvenbereichen der engen, viel befahrenen Straße gefährlicher und daher vorrangig seien. Der Wege-Unterhaltungsverband soll nun prüfen, ob der Wunsch der Gemeinde umgesetzt werden kann.

Weiterer Punkt war die finanzielle Unterstützung für das vom Bürgerforum Bilsen (BfB) organisierte Kinderfest am 25. August. Lehnert schlug vor, den ehrenamtlichen Haussammlern die vielen Sammelstunden zu ersparen und Geld von der Gemeinde zu geben. Thomsen sagte, sie und die weiteren Sammler täten ihre Arbeit gern. „Wir sollten schon die Bürger an dieser Dorfaktion beteiligen. Außerdem halten wir damit Kontakt zu den Leuten und lernen auch unsere Neubürger kennen“, argumentierte Thomsen.

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