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Barmstedt : Blau-Weiße-Nächte stehen auf der Kippe

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Organisatoren wollen das Konzept überdenken - und bitten die Barmstedter um Feedback.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 09:00 Uhr

Brauchen die Barmstedter Blau-Weißen-Nächte ein neues Konzept? Nach der jüngsten Auflage Anfang März herrscht bei Veranstalter Günter Sattler (Foto) und seinem Organisations-Team eine gewisse Ratlosigkeit. Während sie mit der Oldie-Nacht am Freitag einen Besucherrekord aufstellten, verbuchten sie am Sonnabend mit dem „Faschings-Wahn“ einen Minusrekord. „Es waren so wenig Gäste wie noch nie“, berichtet Sattler. Vielleicht seien gerade die Partygänger des älteren Semsters schwer für zwei Tage Party zu begeistern. Auch die vielen Diskotheken im Umfeld seien problematisch. „Jetzt stellt sich die Frage, wie wir den Samstag gestalten, damit wieder mehr Leute kommen“, sagt er. Neue Konzepte gebe es bereits, Sattler hofft aber auch eine Rückmeldung der Barmstedter: „Es wäre schön, wenn wir ein Feedback bekommen.“

In diesem Jahr hatten die Organisatoren am Sonnabend auf die Faschings-Schiene gesetzt, den Eintrittspreis gesenkt und bei den Künstlern alle Register gezogen – ohne Erfolg. „Hier wird der Fasching offenbar nicht angenommen“, sagt Sattler. Ursprünglich waren die Blau-Weißen-Nächte eine Maskerade, die Oldie-Nacht kam später hinzu.

Für einen Tag lohne sich der Aufwand in der Heederbrookhalle nicht: „Finanziell und vom Aufwand her gesehen, muss es eine Doppel-Veranstaltung sein“, sagt Sattler. „Wie auch immer die geartet ist. Nur der Freitag rechnet sich nicht.“

Das Team habe viele Ideen – die aber auch zum Teil mit einem höheren Risiko verbunden seien. Dazu würden zum Beispiel kulturelle Veranstaltungen zählen – „theatermäßig“, wie Sattler sagt, oder ein Konzert. „Da können aber nicht die Preise von zehn Euro gehalten werden“, berichtet er.

In den vergangenen drei Jahren sei man finanziell gesehen jedes Mal mit einem blauen Auge davon gekommen, sagt Sattler. Ohne die vielen Helfer und Sponsoren wäre das gar nicht möglich gewesen. „Die Crew, die das macht, macht das gern“, so Sattler. „Ohne sie würde es die Blau-Weißen-Nächte nicht geben.“ Trotzdem denkt vor allem er derzeit intensiv darüber nach, ob er die Partyreihe fortführen möchte. „Eine Entscheidung fällt im Sommer“, sagt er. „Es ist eine ungewisse Zukunft, man macht sich da viele Gedanken.“

Vorschläge, Kritik, Anregungen?

 

Günter Sattler und sein Team hoffen darauf, von den Barmstedtern und allen anderen  Anregungen zu den Blau-Weißen-Nächten zu bekommen. „Wir sind dankbar über Feedback zu unserem Konzept, damit wir es perfektionieren können“, sagt Sattler. Vorschläge, Kritik und Anregungen können per E-Mail an cut@a-beig.de geschickt  oder auf der Facebook-Seite der Barmstedter Zeitung geäußert werden. Per Telefon ist eine Kontaktaufnahme unter (04101) 5356191 möglich. Das Feedback wird an die Organisatoren weitergeleitet.

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