zur Navigation springen
Barmstedter Zeitung

17. Dezember 2017 | 08:01 Uhr

Barmstedt : Bingo bald mit Mehrwert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Seniorenbeirat will die beliebten Spielenachmittage um Vorträge ergänzen. Der städtische Zuschuss reicht nicht aus.

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Dem Barmstedter Seniorenbeirat steht ein spannendes Jahr bevor: Im September stehen Neuwahlen an. Als Kandidaten gebe es bereits "drei, vier Interessenten", sagte der jetzige Vorsitzende Peter Servotka während der jüngsten Sitzung des Gremiums. Alle Namen werde er im März bekanntgeben. Der Beirat besteht aus neun Mitgliedern und wird für vier Jahre gewählt. Der jetzige Beirat will noch eine grundlegende Neuerung im Programm vornehmen: Die Bingo-Nachmittage sollen durch Vorträge ergänzt werden.

Polizeibeamter referiert über Sicherheit

"Wir möchten den Gästen gern zusätzliche Informationen geben", sagte Servotka. Für den ersten Bingo-Nachmittag in diesem Jahr (Freitag, 24. Januar) haben die Organisatoren bereits einen Referenten gewonnen: Ein Polizeibeamter werde über Sicherheit im Haus berichten, so Servotka. Als weiteres Thema könne er sich beispielsweise die Patientenverfügung vorstellen. "Weil alle darüber reden, aber keiner es macht." Ob alle Ideen umgesetzt werden können, hänge aber vom Budget ab, betonte Servotka.

Apropos Budget: Die von der Stadt gewährten 6500 Euro hätten für die Finanzierung der Aktivitäten "bei weitem nicht gereicht", sagte Servotka. Dass der Beirat die Kosten tragen könne, sei nur der Tatsache zu verdanken, dass es noch etwa 1000 Euro Spendeneinnahmen und einen Überschuss aus 2012 gebe. "Wenn wir davon noch die letzten beiden Ausfahrten zahlen, werden wir auf plus minus Null kommen", so Servotka. Und da auch für die kommenden vier Jahre nur mit 6500 Euro Zuschuss zu rechnen sei, "müssen wir weiterhin sehr bescheiden wirtschaften", mahnte Karl-Heinz Flenker.

Vom Budget der Stadt unterstützt der Beirat auf Antrag auch Weihnachtsfeiern, die andere Barmstedter Vereine und Verbände für Senioren ausrichten. Da sich deren andere Veranstaltungen aber nicht nur an Senioren richteten, "unterstützen wir die nicht", erklärte Flenker auf Nachfrage von Bürgermeisterin Heike Döpke.

Um die vom DRK geplante Seniorenweihnachtsfeier hatte es im vorigen Jahr Ärger gegeben: Der Termin sei mit einem Bingo-Nachmittag kollidiert und abgesagt worden, weil viele Senioren eher zum Bingo gingen, weil es nichts koste, sagte Servotka. "Das wäre 2014 auch fast passiert, aber wir werden den Termin noch ändern."

Die sieben Bingo-Nachmittage im vorigen Jahr hätten sich einmal mehr als sehr beliebt erwiesen, berichtete Hauptorganisator Flenker. "Wir hatten unverändert hohen Zuspruch – durchschnittlich kamen etwa 80 Teilnehmer."

Spülmaschine fürs Humburg-Haus

Ein kleiner Wermutstropfen sei indes, dass der Eingang zum Humburg-Haus nach wie vor nicht behindertengerecht sei, sagte Horst Westphal in Richtung Verwaltung. "Wir werden häufig gebeten, Gehwagen über die Stufen zu heben." Auch das Küchen-Team wünscht sich von der Stadt Arbeitserleichterungen. Für 80 Besucher Teller, Tassen und Besteck abzuwaschen, sei nicht ohne, sagte Flenker. Aber Abhilfe ist in Sicht: In diesem Jahr solle eine Spülmaschine eingebaut werden, kündigte Horst Besuch von der Verwaltung an.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen