E-Mobil : Bilsen erwägt Anschaffung eines E-Autos

Elektrisch mobil: Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) schlägt vor, ein umweltfreundliches Fahrzeug anzuschaffen.
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Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) schlägt vor, ein umweltfreundliches Fahrzeug anzuschaffen.

Zunächst muss jetzt in den zuständigen Gremien diskutiert werden. Bei einer Probefahrt durften die Gremienmitglieder am Steuer des E-Mobils Platz nehmen.

shz.de von
05. Mai 2014, 17:15 Uhr

Bilsen | Es summt dezent vor sich hin, liegt ruhig auf der Straße und ist umweltbewusst: das Elektroauto. Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert lieh sich kürzlich das E-Mobil der Quickborner Stadtwerke aus und stellte es Politikern und Bürgern vor, die am Dörpshuus den neuen Gemeindetrecker in Empfang nahmen.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Gemeinde Bilsen ein E-Mobil auf Leasingbasis anschafft“, so Lehnert, der betont: „Diese Maßnahme soll eine Daseinsvorsorge für unsere Bürger sein.“ Denn das Fahrzeug soll als Ergänzung für den öffentlichen Personennahverkehr genutzt werden.

Lehnert erläuterte: „Wenn etwa ältere Leute zum Arzt, Bahnhof oder zur Apotheke nach Quickborn, Barmstedt, Elmshorn oder Pinneberg müssen, können sie sich mit dem E-Mobil fahren lassen.“ Die Fahrtkosten würden sich nach den Buskosten richten. Die Reichweite der Batterie beträgt 150 Kilometer. Eine eigene Ladestation in Bilsen ist laut Lehnert nicht vonnöten: „Wir könnten die Batterie bei den Quickborner Stadtwerken aufladen.“

Um das Angebot für Kommunen noch attraktiver zu machen, gibt es sogar besondere Vorteile im Leasingvertrag: Die monatliche Rate beträgt statt 500 Euro nur 260 Euro. „Mit der Anschaffung eines Elektromobils handeln wir umweltbewusst und kostengünstig“, sagte Lehnert, der bereits Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit angestellt hat. „100 Kilometer kosten uns sechs Euro Stromkosten, das ist günstiger als der Benzinverbrauch.“ Allerdings müsste ein Fahrer engagiert werden.

Zunächst müssen jetzt die Politiker über die Anschaffung eines E-Mobils in den zuständigen Gremien diskutieren. Bei einer Probefahrt durften alle am Steuer des E-Mobils Platz nehmen.

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