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Barmstedter Zeitung

22. November 2017 | 10:37 Uhr

Rennen : Beverner Läufer fliegen ins Ziel

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Gruppe benötigt beim „Lauf zwischen den Meeren“ lediglich 8:18 Stunden für die 95,5 Kilometer lange Strecke.

Bevern | Sie sind zufrieden und glücklich. Die Gruppe „Bevern runs“ hat vor Kurzem beim „Lauf zwischen den Meeren“ in zehn Etappen von der Nord- bis an die Ostseeküste von 800 teilnehmenden Gruppen Platz 275 erreicht. Sie landeten damit im ersten Drittel des Teilnehmerfelds. Die Siegergruppe benötigte etwa fünf Stunden von Husum bis Damp, die Letztplazierten 10,5 Stunden. Die Beverner Gruppe brauchte 8:18 Stunden. „Neun Stunden hatten wir nach den Berechnungen, wie schnell jeder läuft, veranschlagt“, sagte Jan Boysen und weiter: „Dass wir fast 40 Minuten vorher ins Ziel kamen, ist einfach super.“

Die Gruppe sei besser gelaufen, als alle von ihnen vorher gedacht hätten. „Das Wetter war perfekt, nicht zu kalt, nicht zu warm und wir hatten Rückenwind“, so Boysen. Per WhatsApp habe jeder zu jeder Zeit Bescheid gewusst, so dass die schnelleren Zeiten pro Strecke die weiteren Staffelläufer anspornten. „Es war wie ein Tritt in den Hintern“, so Boysen lachend. Die detaillierten Vorbereitungen hätten sich gelohnt. „Wir hatten drei Ersatzläufer, die wir alle benötigten, weil andere kurzfristig ausgefallen waren“, so Boysen. Er selbst lief deshalb zwei Strecken von insgesamt 21,5 Kilometern. „Jeder wusste vorher genau, wann er wo zu sein hatte, deshalb wollte ich diese Planung nicht durcheinander bringen“, sagte er. Mit dem ersten Lauf sei er zufrieden gewesen. „Bei der zweiten Strecke hätte ich schneller sein können“, sagte er. Das Drumherum sei super gewesen, so der Beverner weiter. Die Zuschauer hätten die Läufer angefeuert, sie standen mit Plakaten am Wegesrand.

Ein dickes Lob erhielt Boysen von der Gruppe. Meike Weitzel, die zum zweiten Mal mitlief, und Guntram Marx, der zum dritten Mal dabei war, berichteten, den reibungslosen Ablauf hätten sie Boysens Vorbereitungen zu verdanken. Weitzel erlebte, dass ein schneller Läufer, der an seinem Etappenziel angelangt den Stab übergeben wollte, ratlos dastand. „Der Nachläufer war einfach nicht da“, so Weitzel. Sie lief neun Kilometer von Jagel nach Fahrdorf. „Da zog sich das Läuferfeld schon auseinander, wir traten uns bei der Stabübergabe nicht auf die Füße“, sagte sie. Das Ergebnis der Gruppe sei begeisternd. „Wir haben ein Durchschnittsalter von 47 Jahren und sind keine Profis, da können wir stolz auf unsere Zeit sein.“

Marx lief die hügelige vorletzte Strecke von 10,6 Kilometern. Da ihn noch immer der Muskelkater plage, habe er sich vorgenommen, künftig nicht nur auf schnurgeraden Strecken in der Ebene zu trainieren. Er lobte die tolle Teamarbeit. „Es hat richtig Spaß gebracht“, sagte er. Und weiter: „Wir sind aufgrund der Zeitungsberichte über uns häufig angesprochen worden und hätten das Potenzial für eine zweite Gruppe.“ Überhaupt würden beim sonntäglichen Lauftreff immer mehr Beverner mitmachen.

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