Beverner Läufer erneut mit Bestzeit

Mit insgesamt 18 Läufern, aufgeteilt in zwei Teams, trat „Bevern runs“ am vergangenen Wochenende beim Lauf zwischen den Meeren an.
Mit insgesamt 18 Läufern, aufgeteilt in zwei Teams, trat „Bevern runs“ am vergangenen Wochenende beim Lauf zwischen den Meeren an.

Mit zwei Teams beim Lauf zwischen den Meeren: „Bevern runs 1“ braucht weniger als acht Stunden ins Ziel / Zufriedenheit bei allen Läufern

shz.de von
29. Mai 2018, 12:25 Uhr

Mit so vielen Athleten ist die Gruppe „Bevern runs“ noch nie beim Lauf zwischen den Meeren an den Start gegangen. Und noch nie sei das Ergebnis so gut wie in diesem Jahr gewesen, berichtete Jan Boysen, einer der Läufer der Gruppe. Zwei Teams mit 18 Sportlern aus Bevern hatten sich am vergangenen Sonnabend auf die etwa 95,5 Kilometer lange Strecke von Husum an der Nordsee nach Damp an der Ostsee gemacht (wir berichteten). Team Nummer eins habe die in zehn Abschnitte eingeteilte Strecke in 7 Stunden und 43 Minuten geschafft und Platz 81 belegt – unmittelbar hinter einem Team aus Ellerhoop. „Das ist nach 8 Stunden 18 Minuten in 2017 wieder eine sehr gute Verbesserung. Aber so langsam sind wir doch am Limit“, sagte Boysen nach dem Rennen. Das zweite Team kam nach 9 Stunden und 48 Minuten ins Ziel. Im Anschluss habe es nur zufriedene Gesichter gegeben.

Die Bedingungen auf der Strecke seien dabei alles andere als leicht gewesen: „Es war doch verdammt warm“, sagte Boysen. Zwar hätten die Läufer häufig Gegenwind gehabt, wenn es jedoch windstill gewesen sei, habe der Asphalt die Hitze stark abgegeben. „Aber es war wirklich super. Wir haben immer genug zum Trinken und zum Abkühlen bekommen.“

Von den 35 Läufern aus dem Dorf und der Umgebung konnten 18 Läufer an der Veranstaltung teilnehmen. Daher sei Stephanie Rösener nach ihrer ersten Strecke für das erste Team gleich danach für das zweite Team nochmal an den Start gegangen. „Ich selbst bin die dritte Strecke und die neunte Strecke für das erste Team gelaufen“, so Boysen. Das sei für beide sehr schwierig gewesen, denn: Von der Kilometerzahl her hätten sie einen Halbmarathon gelaufen. Und: „Zwischen den Laufetappen kommt der Körper zur Ruhe. Danach nochmal Leistung zu bringen, ist schwierig.“

Im Ziel sei die Stimmung bei den Läufern sehr gut gewesen, so Boysen weiter. „Alle haben die Sonne im Sand noch genossen – mit dem einen oder anderen Bier in der Hand.“ Insgesamt seien etwa 30 Personen daran beteiligt gewesen, dass die Veranstaltung für „Bevern runs“ gelingt. Ohne die Unterstützer hätte das Ganze nicht geklappt, betonte Boysen: „Ohne sie wäre das ganze Event niemals so gut abgelaufen für uns. Jeder Wechsel hat aus diesem Grund immer perfekt geklappt.“ Der Logistik kommt bei der Organisation eine hohe Bedeutung zu, da der Staffelstab jeweils nach einer Strecke von knapp zehn Kilometern weitergegeben wird. Dort muss der nächste Athlet bereit stehen und der vorige Läufer abgeholt werden.

Als nächstes stehe für einige Mitglieder von „Bevern runs“ der Barmstedter Stadtlauf auf dem Programm, so Boysen weiter. Im nächsten Jahr wolle man dann erneut beim Lauf zwischen den Meeren antreten. Nur, ob wieder zwei Teams an den Start gehen oder doch nur eins, sei derzeit nicht sicher. „Das ist noch offen“, sagte Boysen.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen