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Barmstedter Zeitung

14. Dezember 2017 | 09:46 Uhr

Barmstedt : Bernd Schlegel ist wieder BMTV-Chef

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der früherer Vorsitzender wird nach dem Tod von Wolfgang Starr erneut zum Vorsitzende gewählt.

Barmstedt | Die Jahreshauptversammlung des BMTV wurde vom Tod des vor Kurzem verstorbenen Vorsitzenden Wolfgang Starr überschattet. Sein Amtsvorgänger und jetzige Ehrenvorsitzender Bernd Schlegel, der das Amt 20 Jahre lang ausgeübt hatte, erklärte sich bereit, den Posten noch einmal zu übernehmen. „Ich bitte aber sehr darum, dass sich bald jemand anderes findet“, sagte er zu den mehr als 50 Mitgliedern, die ihn wählten.

Der zweite Vorsitzende Joachim Baasch, der die Sitzung kommissarisch leitete, sagte: „Wir sind immer noch fassungslos über den Tod unseres Vorsitzenden.“ Starr habe sich mit großer Energie für den Verein eingesetzt und sich nie als Chef empfunden. „Er war ein Teamplayer, wir vermissen einen Freund“, so Baasch.

Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) informierte die Vereinsmitglieder über die Sporthalle an der Schulstraße. Die Stadt würde noch auf Ergebnisse der Untersuchungen warten. „Die Halle ist aber für den Sportbetrieb nutzbar“, betonte Döpke. Allerdings würden in diesem Jahr noch Sanierungsarbeiten starten, wobei außen begonnen werde. Die BMTV-Mitglieder zeigten sich enttäuscht, dass sie ihre 150-Jahr-Feier, die sie seit dem Jubiläumsjahr 2014 anstreben, wohl auch in diesem Jahr nicht durchführen können.

Baasch ehrte zwei Mitglieder für besondere Verdienste. Den Innovationspreis für zündende Ideen erhielt Elke Kunde. „Sie konnte mit dem toll gestalteten Jugendcamp zum Sportabzeichen neue Mitglieder anlocken“, lobte Baasch. Zudem sei sie vom Landessportverband für 35 Jahre als Sportabzeichenprüferin geehrt worden. Susanne Hauschildt erhielt den Georg-Dreyer-Gedächtnispokal. „Unsere Spartenleiterin für Turnen und Fitness hat aus dem in die Jahre gekommenen Stiftungsfest einen Mitmachtag gemacht, der super angenommen wurde“, sagte Baasch.

In seinem Jahresbericht sprach er die Hallennutzungsgebühr an, die von der Stadtvertretung beschlossen wurde. „Ich vermisse bei den Politikern die öffentliche Wertschätzung den Vereinen gegenüber“, so Baasch. Der BMTV habe zu seinem Nachteil vorgeschlagen, nach Mitgliederzahlen abzurechnen, um Verwaltungskosten zu vermeiden. „Dabei nehmen nur 50 Prozent von uns die Hallen in Anspruch“, sagte Baasch. Die Vereine seien mit dieser Regelung über ihren Schatten gesprungen. „Wir investieren bereits 8000 Euro pro Jahr, um im Rahmen der Schulsportkooperation Sportangebote für Schüler zzu machen“, so Baasch und betonte: „Wir sind kein Verein zum Eigenvergnügen, wir betrachten uns als soziale Institution, die sich dem öffentlichen Wohl verpflichtet fühlt.“ Dass das gelinge, zeige sich auch darin, dass die Mitgliederzahlen seit sechs Jahren stabil seien.

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