Barmstedt : Bei der Jugendarbeit wird nicht gekürzt

Die Mitglieder des Ausschusses für Jugend und Soziales tagten in der Kommunalen Halle. Im Bild: Uwe Diekmann (v. l.), Mareyke Herrmann, Helmut Welk und Ortwin Schmidt.
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Die Mitglieder des Ausschusses für Jugend und Soziales tagten in der Kommunalen Halle. Im Bild: Uwe Diekmann (v. l.), Mareyke Herrmann, Helmut Welk und Ortwin Schmidt.

Sitzung des Ausschusses für Jugend und Soziales in der Kommunalen Halle.

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14. Januar 2015, 12:00 Uhr

Barmstedt | Die Schusterstadt Barmstedt erweist sich weiterhin als eine kinder- und jugendfreundliche Kommune. Das wurde während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend und Soziales deutlich, die in der Kommunalen Halle des Barmstedter Rathauses stattfand. Die Mitglieder des Gremiums hatten dort eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten, bei der es vor allem um finanzielle Fragen beziehungsweise Entscheidungen im Hinblick auf das Haushaltsjahr 2015 ging. So kam unter anderem der Antrag des Vereins Rasselbande, für die diesjährige Kinderstadt in Barmstedt (19. bis 23. Oktober) eine finanzielle Förderung von 800 Euro zu gewähren, als Punkt 6 der Tagesordnung zur Entscheidung. Nach kurzer Beratung stimmten die Ausschussmitglieder diesem Antrag zu.

Ein bisschen ins Schwitzen kam danach Barmstedts Stadtjugendpfleger Martin von Aspern, als unter Punkt 7 die Zuschussanträge bezüglich des Jugendzentrums und der Stadtjugendpflege für das Haushaltsjahr 2015 in die Debatte kamen. Er erhoffte sich für die verschiedenen Töpfe zumindest die Gewährung bisheriger Beträge. So waren insgesamt 1700 Euro beantragt für den Bereich Unterhaltung und Ergänzung des beweglichen Vermögens – in Detail ging es dabei um die Erneuerung der Musikanlage, des Kühlschranks, der Playstation und diverser Stühle im Jugendzentrum JuKidS. Für den Programm-Etat bei der Jugendarbeit wurden für 2015 diesmal 4500 Euro beantragt. Mit diesem Geld sollen für zehn Monate im Jahr diverse Gruppen, Sport- und Spielangebote, Ausflüge, Feiern und Beteiligungsprojekte innerhalb des JuKidS finanziert werden. Die Aufstockung von ursprünglich 4000 Euro auf 4500 Euro erklärte von Aspern damit, dass die Einrichtung zukünftig auch am Wochenende für die Jugendlichen geöffnet sei. Insgesamt sei man „extrem günstig“, denn es werden bei dieser Kalkulation lediglich 50 Cent pro Tag und Kind aufgewendet. Der Stadtjugendpfleger rückte dieses Argument in die Diskussion, um einen Sparvorschlag von Ausschussmitglied Ortwin Schmidt (CDU) entgegenzuwirken, der für den Programmetat lediglich 3000 Euro als angemessen erachtete.

Der Sparansatz wurde auch bei den weiteren beantragten Beträgen wie zur Suchtprävention (2300 Euro), der AG „Ü13-Disco“ (500 Euro) und Honorarkräfte (3000 Euro) diskutiert. Doch letztendlich entschied sich das Gremium mehrheitlich, alle Etats wie beantragt zu bewilligen. Eine Einschränkung wurde lediglich im Bereich der Suchtprävention entschieden, wo zukünftig jeweils eine Selbstbeteiligung von zwei Euro für die Beteiligten fällig wird.

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