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Barmstedter Zeitung

22. Oktober 2017 | 14:52 Uhr

L110 in Bevern : Baumtore bremsen die Autos ab

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Baumtore an der Landesstraße 110 und Geschwindigkeitsmessgeräte im Ort: Die Gemeinde Bevern hat in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, die Verkehrssicherheit innerhalb des Orts zu erhöhen.

Bevern | Die Baumtore am Ortseingang von Bevern zeigen ihre Wirkung: In Verbindung mit den Geschwindigkeitsmessgeräten im Ort seien die Geschwindigkeitsübertretungen um 50 Prozent zurückgegangen, berichtete Bürgermeister Johann Hachmann. Die Tore stehen an der Hauptstraße (L110) am Ortseingang aus Richtung Ellerhoop kommend. Sie engen die Fahrbahn für Autofahrer optisch ein. Baumtore am Ortseingangsschild für aus Barmstedt kommende Autofahrer seien wegen Platzmangels zwischen Straße und Radweg nicht möglich, hieß es.

Im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung sprachen die Kommunalpolitiker vor Kurzem über die Verkehrssicherheit in der Ortsdurchfahrt. Hachmann machte dabei auch auf die Parksituation vor der Bäckerei aufmerksam. Gerade morgens, so habe er von der Polizei erfahren, würden viele Autofahrer dort falsch parken. Wer sich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit schnell ein Brötchen hole, würde vor der Bäckerei und auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Gehweg parken. Und auch zu dicht an der Kreuzung in der Ortsmitte würden viele Autofahrer stehen bleiben. „Viele parken komplett oder halb auf dem Radweg“, monierten weitere Politiker. Das seien auch Schulwege.

Die Politiker machten anschließend Vorschläge, wie die Lage entspannt werden könnte: Unter anderem könne der Eigner die Parkplätze an der Bäckerei markieren, Parkplatzschilder aufgestellt oder der Gemeindeparkplatz gegenüber der Bäckerei zur Verfügung gestellt werden, so die Lösungsansätze.

Weiteres Thema war die Breitbandversorgung in der Gemeinde. Die Stadtwerke Barmstedt erschließen derzeit den Kernbereich der Gemeinde, über das Vorgehen in den Außenbereich berieten die Politiker während der Sitzung. „85 Prozent der Hausanschlüsse sind durch die Stadtwerke abgedeckt“, so Hachmann. „Ohne Markterkundung dürfen wir im Außenbereich aber nichts verlegen“, sagte er. Maßnahmen müssten dem Breitbandkompetenzzentrum gemeldet und europaweit bekannt gemacht werden. „Die Genehmigung lässt sich einholen“, so Hachmann.

In den Haushalt 2016 sind zudem 100.000 Euro für die Verlegung von Glasfaserkabeln eingestellt. „Darin enthalten sind die Anschlüsse von entfernteren Häusern, die wir selbst zahlen müssen“, so Hachmann. Nachgedacht wurde im Rahmen des Breitbandausbaus auch über neue Straßenbeleuchtung – etwa in Barkhörn. Dort sei zwar wenig Verkehr, die Strecke werde jedoch von Schulkindern genutzt, die von Ellerhoop zum Barmstedter Gymnasium fahren. Die Politik fasste den Grundsatzbeschluss, dass die Ausschüsse über Standorte neuer Lampen beschließen können. „Im Moment wird ja in alle Richtungen gebuddelt, also kann der entsprechende Ausschuss von Fall zu Fall beschließen, wo eine zusätzliche Lichtquelle stehen soll“, so Hachmann.

Der Bürgermeister gab zudem bekannt, dass eine Flüchtlingsfamilie in Bevern untergebracht wurde. „Sie werden von hiesigen freiwilligen Helfern unterstützt“, sagte er. Eine Änderung gibt es in der Abwasserbeseitigungssatzung. Die Dichtigkeitsprüfung durch die Gemeinde entfalle künftig. „Das müssen jetzt zertifizierte Firmen erledigen“, so Hachmann.

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