Bauboom in der Gemeinde Heede

Im Jahr 2003 sah das Gebiet am Heeder Ring noch so aus. Heute sind alle 23 Flächen verkauft oder reserviert.
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Im Jahr 2003 sah das Gebiet am Heeder Ring noch so aus. Heute sind alle 23 Flächen verkauft oder reserviert.

Das Gewerbegebiet am Heeder Ring ist fast ausverkauft / Verschiedenste Unternehmen sind dort angesiedelt

shz.de von
31. August 2018, 16:00 Uhr

An manchen Stellen wird noch kräftig gebaut, während in anderen Ecken bereits tüchtig produziert und gehandelt wird. Im Gewerbegebiet der Gemeinde Heede am Heeder Ring/ Ecke Buchenkehre tut sich momentan einiges. Während acht Unternehmen bereits ihren Sitz aufgebaut haben, befinden sich sieben weitere derzeit noch in der Bauphase. Zeit für den Bürgermeister der Gemeinde Reimer Offermann (FWG) mit Harald Schroers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEP) und Alexander Jethon, Standortberater und Grundstücksmanager, den Fortschritt zu begutachten.

Das Gebiet ist fast ausverkauft. Nur noch drei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 7500 Quadratmetern von den ursprünglich über 55000 Quadratmetern Baufläche stehen zur Verfügung. „Allerdings sind wir da bereits mit Kaufinteressenten im Gespräch“, sagte Schroers. Er sprach von einem kleinen Bauboom in dem Gebiet. „Es gibt eine sehr hohe Nachfrage. Der Wirtschaftsaufschwung ist nun auch in den Dörfern angekommen. Derzeit wandert die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken vom direkten Hamburger Rand in eher ländliche Städte und Gemeinden“, schilderte Schroers.

Die Branchen vor Ort sind bunt gemischt: Bauunternehmen, Großhandelsbetriebe, Fuhrunternehmen oder Metallbaubetriebe sind nur einige der Tätigkeitsfelder. Nach Fertigstellung aller Bauvorhaben sollen mehr als 120 Arbeitsplätze im Gebiet entstanden sein. Das Heeder Gebiet liegt in direkter Nachbarschaft zum Gewerbegebiet in Barmstedt. Dennoch legt es die Gemeinde laut Bürgermeister Offermann keinesfalls auf Konkurrenz mit der Stadt an. „Es ist alles miteinander abgesprochen und wir pflegen einen partnerschaftlichen Umgang“, bekräftigte er. Das Gewerbegebiet in Heede zeichnet sich laut Jethon insbesondere dadurch aus, dass Arbeiten und Wohnen kombiniert werden könne. „Handwerker, die gerade noch in der Halle gearbeitet haben, können nebenan direkt nach Hause kommen“, so der Grundstücksmanager im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch die Nähe zur A 7 und A 23 spreche für den Standort in Heede. 1998 wurde der Kooperationsvertrag über die Entwicklung des Gebiets zwischen der Gemeinde und der WEP des Kreises Pinneberg abgeschlossen. Der B-Plan wurde 1999 rechtskräftig, und zeitgleich startete die Vermarktung. „Daran sieht man, wie lange sich so etwas entwickelt. Von der ersten Idee bis zum ersten Spatenstich sind gut 20 Jahre vergangen“, sagte Schroers. Sowohl Schroers als auch Offermann können sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen.

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