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Königsberger Straße Barmstedt : Bauausschuss stimmt abgespeckten Neubauplänen zu

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Ab 2020 sollen die Bagger rollen. Mieter müssen umziehen.

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Die Pinneberger Baugenossenschaft GKB hat ihre Neubaupläne für den Bereich an der Königsberger Straße in Barmstedt etwas abgespeckt. Statt wie ursprünglich geplant 100, sollen dort 83 neue Wohneinheiten entstehen. Es bleibt aber dabei, dass elf Wohnblöcke, die zwischen 1954 und 1957 gebaut wurden, abgerissen werden. „Die Arbeiten sollen 2020 beginnen“, sagte Fachamtsleiter Uwe Dieckmann, der die Entwürfe im jüngsten Bauausschuss vorstellte.

Insgesamt sind zwölf Neubauten in drei unterschiedlichen Bauweisen mit zwei bis drei Geschossen geplant; die höchsten sollen etwa zehn Meter hoch sein. „Der Block zum Sandberg hin soll maximal ein Geschoss und ein Staffelgeschoss haben“, sagte Dieckmann. Zunächst sollen drei Neubauten auf der Grünfläche hinter den Reihenhäusern nördlich der Königsberger Straße und östlich des Sandbergs entstehen, sagte Dieckmann. So könnten die ersten Mieter bereits in die neuen Wohnungen einziehen, bevor ihre Häuser abgerissen werden.

Wie GKB-Vorstand Nils Fischer vor einem Jahr auf Anfrage unserer Zeitung erklärt hatte, sollen allen Mietern neue Wohnungen angeboten werden. Ob die Mieten dadurch – wie von den Betroffenen befürchtet – steigen werden, stand noch nicht fest. Es solle aber Härtefallregelungen geben, hatte Fischer betont. Gestern war er für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die GKB will zudem 114 Stellplätze und zwei Spielplätze – einen im nordöstlichen und einen im südwestlichen Bereich – schaffen. Alle Neubauten sollen altengerecht errichtet werden und derzeit geltende energetische Standards erfüllen. Der Ausschuss billigte die Pläne einstimmig. Sofern auch die Stadtvertreter in ihrer Sitzung am 9. Dezember zustimmen, kann das Bauleitverfahren beginnen.

Die Stadtvertreter tagen am Dienstag, 9. Dezember, ab 19 Uhr in der Kommunalen Halle (Am Markt 1).
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