Schießstand in Heede : Bauarbeiten ab Herbst

Einer der Höhepunkte der Hegeringsversammlung war die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Sie erhielten die Nadeln und Urkunden.
Einer der Höhepunkte der Hegeringsversammlung war die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Sie erhielten die Nadeln und Urkunden.

Der Kreisvorsitzende der Jäger blickt während der Jahreshauptversammlung des Hegerings 2 auf die Zukunft in Heede.

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27. Februar 2018, 16:00 Uhr

Bullenkuhlen/Heede | Im Herbst soll es losgehen: Während der Jahreshauptversammlung des Hegerings 2 (Bevern, Bullenkuhlen, Ellerhoop, Heede, Hemdingen und Langeln) hat der Kreisvorsitzende der Jägerschaft, Hans Wörmke, einen Ausblick auf die Zukunft des Schießstands in Heede gegeben. Die Kreisjägerschaft Pinneberg plant dort umfangreiche Erweiterungen. So soll eine zusätzliche 300-Meter-Bahn, ein Schießkino und ein neues Vereinshaus gebaut werden. „Wenn wir in fünf Jahren fertig sind, waren wir schnell“, so Wörmke.

Traditionell eröffnete die Jagdhornbläsergruppe Bullenkuhlen die Jahreshauptversammlung des Hegerings 2 in der Gastwirtschaft „Harbeck“. Hegeringleiter Hans-Jürgen Lohmann verlas den Jahresbericht. Er sprach von einem „ruhigen Jahr 2017“ und lobte die Jäger für ihr vorbildliches Verhalten. Zudem erinnerte Lohmann an die Krähenjagd mit 21 Abschüssen und an die Raubwildwoche (wir berichteten), die außerordentlich erfolgreich verlaufen sei. „Es ist wichtig, dass wir in einer Zeit des geringen Niederwilds dem Raubwild nachstellen.“ Die Berichte der Obleute für das Hunde- und Schießwesen, die Jagdhornbläsergruppe und die Öffentlichkeitsarbeit ergänzten die Ausführungen des Hegeringleiters: Sie konnten auf viele Aktivitäten verweisen.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt und fast immer innerhalb kurzer Zeit zum Verenden der infizierten Tiere führt. Unter anderem über die Ausbreitung in Osteuropa und allgemeine Maßnahmen zur Biosicherheit referierte Jens Bosse (Foto), der mit diesem Thema vertraut ist. Er sprach von einem Gefahrenpotenzial, „das uns morgen oder in zehn Jahren erreichen kann.“ Wichtig sei seiner Meinung nach, nicht in Panik zu geraten beziehungsweise keine Panik zu verbreiten und sich fachgerecht zu verhalten. Lohmann legte den Jägern nahe, nicht unbedingt Jagdreisen in Regionen anzutreten, wo die Schweinepest auftrete.

Der Ehrenvorsitzende und Obmann für Wildtiererfassung, Hans-Albrecht Hewicker, nahm sich unter anderem auch des Themas „Wolf“ an. Er stellte fest, dass es in Schleswig-Holstein keine standortfesten, aber immer wieder durchziehende Wölfe gebe. Ob sich die Tiere eines Tages auch in der Region Barmstedt ansiedeln würden, wisse man nicht. Er forderte die Jäger auf, Beobachtungen zu melden. Die meisten Hinweise kämen von Bürgern.

Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurde Klaus Perthen im Amt des stellvertretenden Hegeringleiters bestätigt. Ein einhelliges Votum der Versammlung für die Fortsetzung seiner Tätigkeit erhielt auch Pressesprecher Thomas Mohr.

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