Hasloh : Bauarbeiten: A7-Brücken monatelang gesperrt

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Wegen Bauarbeiten an der Autobahn bei Hasloh: Pendler aus der Region Barmstedt müssen künftig Umwege in Kauf nehmen.

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29. Januar 2015, 12:00 Uhr

Hasloh | Pendler aus der Region Barmstedt, die zum Hamburger Flughafen oder nach Norderstedt wollen, müssen künftig Umwege in Kauf nehmen. Das Unternehmen Via Solutions Nord ersetzt im Zuge des A7-Ausbaus die Brücken im Verlauf des Garstedter Wegs zwischen Hasloh und Norderstedt sowie der Norderstedter Straße zwischen Bönningstedt und Norderstedt in diesem sowie im nächsten Jahr durch Neubauten. Die Überführungen werden währenddessen gesperrt sein. Autofahrer aus dem Osten des Amtsbezirks Rantzau – wie Heede, Langeln, Hemdingen oder Bilsen – müssen dann auf ihrem Weg in die nördlichen Hamburger Stadtteile, zum Flughafen oder nach Norderstedt den Weg über Quickborn-Heide und die A7 oder die Schleswig-Holstein-Straße nehmen.

Begonnen wird im April mit der Verbindung zwischen Hasloh und Norderstedt. „Am Zeitplan wird noch gearbeitet, da die Pläne wegen verschiedener Faktoren – wie etwa der Wetterlage – ständig überarbeitet werden“, sagt Peter Caspar Hamel, Sprecher der Via Solutions Nord. Diese ist als Projektgesellschaft für den Ausbau und bis 2044 für den Betrieb der A7 zuständig. Was jedoch feststeht: „Eine der beiden Brücken muss offen bleiben, damit den Verkehrsteilnehmern immer mindestens eine Überführung zur Verfügung steht“, betont Hamel.

Zunächst werde die Hasloher Brücke gebaut. Bislang durfte diese nur mit Fahrzeugen befahren werden, die maximal 16 Tonnen schwer sind. Das wird sich nach dem Neubau ändern, dann dürfen auch 40 Tonnen schwere Lkw die Brücke überqueren. Sobald diese Brücke fertig gestellt ist – der Plan sieht vor, dass das im Oktober 2015 der Fall sein wird – wird die Verbindung zwischen Bönningstedt und Norderstedt (K5) gekappt. „Auch diese Brücke muss komplett neu gebaut werden“, berichtet Hamel.

Voraussichtlich im Mai/Juni nächsten Jahres solle diese dann für den Verkehr frei gegeben werden. „So eine Baustelle ist ein lebendes Objekt, deshalb geben wir keine Zeitpläne an die Öffentlichkeit“, erklärt Hamel. Die Pläne hingen von zahlreichen Faktoren wie etwa Genehmigungen für verkehrsrechtliche Anordnungen oder auch Einsprüchen von Anliegern oder Wirtschaftsverbänden ab.

Mit Blick auf die letzte Verkehrszählung von 2013 weiß Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund ungefähr, welche Mehrbelastung von April bis Oktober auf die K5 zukommen wird. „Dass werden mindestens 3000 Fahrzeuge je Richtung täglich sein“, so Brummund. Große Sorgen bereitet ihm das, was anschließend auf Hasloh zukommen wird: Bei der letzten Messung des Kreises 2005 waren laut Michael Zisack, Fachdienstleiter Straßenbau und Verkehr, auf der K5 im Wochenschnitt 7110 Fahrzeuge je Richtung unterwegs. Wie viele davon die nördliche Ausweichroute über Hasloh nutzen werden, bleibt abzuwarten.

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