Barmstedt : Barmstedts Fest für die Sinne

72 Aussteller boten beim neunter Kunsthandwerkermarkt an der Seepromenade ihre Waren an.

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15. Mai 2015, 16:00 Uhr

Barmstedt | Der neunte Barmstedter Kunsthandwerkermarkt war wieder ein ganzes Fest für die Sinne. Für das Auge und für die Nase: Der Duft von Gewürzen, Holz, von Brot und Käse wehte durch die Seepromenade, und für Kenner: der von Edelrost – diesen Sinn hatte Nicole Schlegel, die ein großes handgefertigtes „Willkommen“-Eisenschild für ihren Garten nach Hause trug. 72 Aussteller aus Handwerk und Kunsthandwerk hatten sich zwischen Schlossinsel und Freibad eingerichtet. Sie stießen auf reges Interesse: Die Wege waren den ganzen Tag über voller neugieriger Barmstedter.

Auch hinter den Tresen war Zufriedenheit: „Die familiäre Atmosphäre mag ich unheimlich gern“ meint Annemarie Rohde vom Meierhof Möllgard, die handwerklichen, langgereiften Käse in traditionellen Sorten anbietet, jeder eine kleine Explosion auf den Papillen, eben „Käsegeschmack wie früher!“. Nebenan bietet Franziska Schmidt von der Suppenkelle bis zur Schere alles an, was Linkshändern den Alltag erleichtert. Auch Anni Sommer ist mit selbst aus Kirchenglas und Achat gefertigter Tiffany-Glaskunst eine von den vielen langjährigen Austellern.

Hinter ihr teilen sich Anke Zimmer und und Silke Menze sich einen besonders sinnlichen Stand mit Stoffarbeiten und Gewürzen. „Sie können gern probesitzen!“ lockt Torsten Hafemeister. Der Bildhauer gestaltet Holzbänke als Unikate und in kleinen Serien. „Fluss in der Landschaft“ ist eines dieser nicht nur sinnlichen, sondern auch bequemen Werke, von denen er heute einige verkauft hat.

Das freut Marktmeister Marcel Holz von Tourismus Marketing der Stadt: „Die Besucher sind offensichtlich zufrieden!“ Bei der Auswahl der Aussteller stand ihm die Barmstedter Keramikkünstlerin Andrea Marjanowic zur Seite, eine der Initiatoren des Kunsthandwerkermarkts. „Es ist ganz schwierig, gute Handwerker zu finden mit Dingen, die man auf gewöhnlichen Märkten nicht findet“, meint sie – und weist damit auf die große Besonderheit dieses Marktes hin. Sie wird sich sich auch weiterhin für das handwerkliche Profil des Marktes und die Qualität des Angebots einsetzen.

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