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Barmstedter Zeitung

12. Dezember 2017 | 00:29 Uhr

Barmstedter Wahlprogramme im Vergleich

vom

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Freie Wählergemeinschaft (FWB): Oberstes Ziel der FWB ist es, das strukturelle Defizit im Verwaltungshaushalt abzubauen. Außerdem soll die Innenstadt gestärkt werden, was die FWB unter anderem durch den Aufbau eines Stadtmarketings erreichen will. Barmstedt soll familien- und seniorenfreundlicher werden, wozu die Schaffung von Krippenplätzen und die stärkere Einbindung der Senioren zählen. Kinder, Jugendliche und Sportler sollen auch durch den Ausbau der Ganztagsangebote und die Neugestaltung der Sportplätze gefördert werden.

Erholung und Kultur will die FWB durch mehr Barrierefreiheit, die Einführung eines Parkleitsystems, eines Rad- und Wanderwegekonzept und den Erhalt der Angebote am Rantzauer See fördern. Die "Grüne Stadt" soll unter anderem durch die Aufwertung von Grünflächen und die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie erhalten bleiben. Schließlich will die FWB mehr Gewerbeflächen ausweisen, die Nahversorgung im Norden der Stadt sichern, die Feuerwache und die Straßen sanieren.

www.fwb-barmstedt.de

Christlich Demokratische Union (CDU): Die CDU setzt sich für die Sanierung der Straßen, gebührenfreie Parkplätze, mehr Veranstaltungen in der Innenstadt, ein Gewerbegebiet an der K 18 und eine verbesserte Schulwegsicherheit ein. Zudem sollen der Haushalt konsolidiert und die Verschuldung zurückgefahren werden, wobei Steuern und Abgaben so gering wie möglich bleiben sollen. Die CDU will die Leerstände in der Innenstadt reduzieren, Lkw aus der Innenstadt verbannen und unterstützt dafür auch den Weiterbau der A 20.

Familien will die CDU durch weitere Kita- und Krippenplätze unterstützen, Jugendliche unter anderem durch die Schaffung von Ausbildungsplätzen vor Ort. Auch die Vereine und die kulturellen Institutionen will die CDU fördern. Die Wege an der Krückau sollen saniert und die Fußwege für Senioren verbessert werden. Die CDU unterstützt den Ausbau des Breitbandnetzes und strebt eine Verwaltungskooperation mit dem Amt Rantzau sowie die schrittweise Ausweisung neuer Baugebiete an.

www.cdu-barmstedt.de

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Die SPD will den Haushalt durch "strenge Prüfung der Ausgaben" konsolidieren, etwa indem nicht jede frei werdende Stelle in der Verwaltung zwangsläufig nachbesetzt und nicht jeder Zuschuss von Land oder Bund in Anspruch genommen wird, da das auch Kosten für die Stadt bedeute. Um Einsparungen zu erzielen, strebt die SPD zudem eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt Rantzau an. Auch die Kreisumlage müsse auf den Prüfstand, da sie mit 3,1 Millionen Euro höher sei als das Haushaltsdefizit.

Für junge Familien und ältere Barmstedter soll bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, so die SPD. Zudem müsse der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz dringend umgesetzt werden. Die "vielen Barmstedter Straßen, die sich in einem katastrophalen Zustand befinden", müssen mit Hilfe von Land und Bund saniert werden, fordert die SPD. Schließlich wollen die Sozialdemokraten die Stadtwerke stärken, "weil der Wettbewerb bei Versorgungsunternehmen immer härter wird".

www.spd-barmstedt.de

Barmstedter Linke Liste (BALL): Die BALL legt vor allem Wert auf das Soziale. So fordert sie die Ausweitung des Stromsozialtarifs, die Befreiung von Kita-, Schwimmbad und ähnlichen Gebühren für Einkommenschwache, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Unterbringung von Asylanten und Obdachlosen in Barmstedt statt in Langeln. Weitere Erhöhungen von Gebühren, Grundsteuern sowie der Strom- und Gaspreise sollen verhindert und der Haushalt durch Umverteilung zu Lasten der Reichen konsolidiert werden.

Im Bereich Umwelt fordert fordert die BALL unter anderem eine Baumschutzsatzung und die Reduzierung der Wasserentnahme durch die Meierei. Die Schulsozialarbeit soll ausgebaut, und es sollen ausreichend Krippenplätze geschaffen werden. Die städtischen Arbeitsplätze sollen erhalten, aber gegebenenfalls zugunsten der sozialen Bereiche umverteilt werden. Kommunale Betriebe sollen nicht privatisiert werden. Gebaut werden soll nur auf städtischen Flächen. Die Lillsche Wiese soll unbebaut bleiben.

www.ball-barmstedt.jimdo.com

Bündnis 90/Die Grünen: Ein neues Verkehrskonzept mit "gemeinsam genutzten Räumen in der Innenstadt" liegt den Grünen am Herzen. Außerdem fordern sie mehr Bürgerbeteiligung, wozu sie unter anderem einen Bürgerbeirat ins Leben rufen wollen. Die Meierei soll umweltverträglicher betrieben werden, wozu die Auflagen verschärft und kontrolliert werden müssen, so die Grünen. Zwei weitere Ziele sind ein energieautarkes Barmstedt und eine nachhaltige Stadtentwicklung, an der die Bürger im Rahmen der Bauleitplanung beteiligt werden.

Um die grüne Stadt am See zu erhalten, wollen die Grünen ein ökologisches Gesamtkonzept und den Erhalt der Bäume. Kinder, Jugendliche und Migranten sollen stärker unterstützt und ein Mehrgenerationenhaus eingerichtet werden. Die Trinkwasserversorgung sei Allgemeingut, müsse daher auch gegen Ansprüche der Meierei gesichert und dürfe nicht privatisiert werden, fordern die Grünen. Schließlich wollen sie den örtlichen Handel, das Gewerbe und die Verwaltung in Barmstedt stärken. www.gruene-barmstedt-umland.de

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