Tourismus : Barmstedter Tourismusbüro wieder am alten Standort

Freude über den zukünftigen Standort der Tourist-Information: Marcel Holz und Heike Döpke.
Freude über den zukünftigen Standort der Tourist-Information: Marcel Holz und Heike Döpke.

Nach über sieben Jahren zieht das Büro zurück ins Rathaus und ist dann direkt vom Marktplatz aus zugänglich.

shz.de von
19. Januar 2018, 12:00 Uhr

Barmstedt | Das Tourismusbüro der Stadt Barmstedt ist wieder an seine alte Wirkungsstätte gezogen. Xitylight hat den Raum im Rathaus freigegeben, so dass nach mehr als sieben Jahren die beiden Mitarbeiter Sonia del Alamo Paredes und Marcel Holz über einen direkten Zugang vom Marktplatz erreichbar sind. „Das hab ich mir schon seit 2013 gewünscht, dass unser Angebot für Touristen und Barmstedter auch nach außen hin sichtbar wird. Jetzt fehlt noch das markante „I“ als Auffälligkeitsmerkmal“ so die Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos). 

Unterbrochen durch Veranstaltungen

Seit Anfang November 2017 liefen die Umzugsarbeiten, immer unterbrochen durch die großen Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Adventsmarkt auf der Schlossinsel und dann der Jahreswechsel. Jetzt wird aktiv nach vorn geplant. „Bei künftigen großen Veranstaltungen werden die Öffnungszeiten nach Bedarf angepasst, also werden wir auch am Wochenende anzutreffen sein“, so Holz. Noch ist das Tourismusbüro über den Rathauseingang und zu den gleichen Öffnungszeiten zu erreichen.

Wenn im Frühjahr die Saison beginnt, gibt es den direkten Zugang vom Marktplatz. Dann werden alle Regale voll sein mit den aktuellen Angeboten aus der Region. Mit dem Holstein Tourismus als Dachverband haben die Mitarbeiter Zugriff auf viele Publikationen mit Hinweisen auf Landschaft, touristische Angebote, Highlights und Feste in der Region und vieles mehr. Renner ist der Veranstaltungskalender Barmstedt und Umland. „Wir sind auch ein bisschen stolz auf unser kulturelles Angebot. Es gibt viele Künstler in Barmstedt, da liegt noch ganz viel Potenzial“ so Döpke zum Flyer. „Es gibt noch einige Kalender vom Holsteiner Auenland, auch mit Bildern vom Barmstedter Skulpturenpark. Die gebe ich gern kostenlos ab so lange der Vorrat reicht“, bietet Holz an. Er persönlich sieht den künftigen Standort des Tourismusbüros mehr am See. „Wir müssen da sein, wo die Besucher sich aufhalten, etwa auf der Schlossinsel. Und dann mit Öffnungszeiten am Wochenende.

Nachfolgemieter für die Remise

Für die Remise wurde gerade ein Kunsthandwerker als Nachfolgemieter gefunden, aber in diesem oder einem anderen Gebäude sehe ich einen guten Standort“, so Holz. Seine und andere Überlegungen werden in das Nutzungskonzept mit einfließen, entscheidend wird immer die Machbar- und Bezahlbarkeit sein. In den nächsten zehn Jahren wird die Sanierung der Schlossinsel umgesetzt. „Ein erster Schwerpunkt wird auf dem Gebäude des Museums liegen, hier sind bauliche Mängel bereits deutlich sichtbar. Ein so großes Vorhaben kann Barmstedt aber nicht allein stemmen, da brauchen wir die Hilfe von Bund und Land, um dieses einzigartige Kleinod zu erhalten“ so Döpke.

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