Kommunalwahl : Barmstedter SPD geht mit Zuversicht in den Wahlkampf

Die Mitglieder des SPD–Ortsvereins Barmstedt haben mehrere Zielsetzungen formuliert.
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Die Mitglieder des SPD–Ortsvereins Barmstedt haben mehrere Zielsetzungen formuliert.

Die Sozialdemokraten wollen sich unter anderem für ein Außencafé am Marktplatz stark machen.

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06. Februar 2018, 13:00 Uhr

Barmstedt | Ein Außencafé ohne vorbeirauschenden Autolärm neben dem Marktplatz? Die nördliche Marktumfahrung, die Einbahnstraße von der Innenstadt kommend rechts an der Marktsäule und am kleinen Markt vorbei Richtung Königstraße, könnte für den Autoverkehr geschlossen und etwa der Außenbereich eines Cafés werden – das ist eines der Themen, die der SPD-Ortsverein in der kommenden Legislaturperiode ansprechen möchte. Er hat jetzt seine Kandidaten für die Landtagswahl aufgestellt. Im SSV-Heim wählten 23 Stimmberechtigte während der Mitgliederversammlung die zwölf Direktkandidaten und einigten sich auf die Reihenfolge der Listenplätze. Patrick Laas wurde als Kandidat für den Kreistag gewählt. Der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel leitete die Wahlvorgänge und ließ jeden Kandidaten sich den 35 Besuchern vorstellen. „Wir können eine gute Mischung zwischen erprobten und jungen Kandidaten präsentieren, die Liste ist männlich und weiblich ausgewogen, und wir blicken mit großer Zuversicht auf den Wahlkampf“, sagte der Vorsitzende Stefan Bolln anschließend. 


Viel in öffentliche Einrichtungen investiert

Fraktionsvorsitzender Hans Hansen betonte, dass eine kompetente Gruppe, von denen etliche kommunalpolitische Erfahrungen hätten, in den Wahlkampf gehe. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren große Investitionen in öffentliche Einrichtungen wie Schulen getätigt“, sagte er. Die Politiker würden weiterhin sparsam mit dem Geld umgehen, denn „die Schulden der Stadt sind das Vermögen der Bürger.“ Die Bemühungen, an der K18 ein Gewerbegebiet zu errichten, würden weiterhin verfolgt. Es könne nicht sein, dass armen Kommunen wie Barmstedt, die dringend Einnahmen benötigten, die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets vorenthalten werde, nur weil immer noch eine vor längerer Zeit beschlossene Achsenregelung an den Autobahnen gelte. Bürgermeisterin Heike Döpke betonte, dass die Stadt sorgsam mit Steuermitteln umgehe. Die Frage sei immer, was werde gebraucht und was könne sich Barmstedt leisten. Die Wunschliste sei groß.

Schwerpunktthemen der SPD sind Ganztagsbetreuung und die zügige Ausweisung weiterer Baugebiete. „Ein Mix aus Häusern, Mehrfamilienhäusern und staatlich geförderten Wohnungen ist wünschenswert“, so Hansen. Die Ausweisung eines Gewerbegebiets an der K18 sei wichtig. „Leben, wohnen und arbeiten in Barmstedt muss wieder möglich sein“, sagte er. Die SPD möchte die Innenstadt nach dem Motto „treffen, klönen, shoppen“ spürbar beleben.

Direktkandidaten nach Wahlkreisen nummeriert: Richard Gude (1), Svea Hansen (2), Tamara Twisselmann (3), Hans Hansen (4), Elisabeth Luckmann-Reumann (5), Janina Sanchez-Respa (6), Patrick Laas (7), Paul Maler (8), Annette Bremer-Wilms (9), Michael Kahnert (10), Jürgen Busse (11), Stefan Bolln (12)

Listenkandidaten in Reihenfolge: Hans Hansen (1), Annette Bremer-Wilms (2), Jürgen Busse (3), Richard Gude (4), Elisabeth Luckmann-Reumann (5), Svea Hansen (6), Michael Kahnert (7), Patrick Laas (8), Tamara Twisselmann (9), Stefan Bolln (10), Janina Sanchez-Respa (11), Paul Maler (12), Gabriele Hackländer (13), Jörg Greve (14), Sabine Hamer (15), Cornelis de Jong (16), Christian Bornholdt (17), Hedine Meyer-Stehnken (18), Roman Knopik (19), Tanja Wiese (20), Hans-Joachim Wilms (21), Wolfgang Wehner (22), Sylvia Weigel (23)

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