Neubauprojekte : Barmstedt schafft neuen Wohnraum

Neubaugelände am Nappenhorn: Die ersten Wohnungen sind bereits bezogen.
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Neubaugelände am Nappenhorn: Die ersten Wohnungen sind bereits bezogen.

Emsige Betriebsamkeit auf mehreren Großbaustellen kennzeichnet deutlich das Wachstum der Schusterstadt.

shz.de von
29. Dezember 2017, 16:00 Uhr

Barmstedt | Barmstedt wächst weiter: In der Stadt sind in diesem Jahr mehrere Neubauvorhaben auf den Weg gebracht worden. Das größte Gebiet wird an der Düsterlohe entstehen: Dort sind die etwa 25 Baugrundstücke vor kurzem vergeben worden (wir berichteten). Kurz vor der „Vollendung“ steht das Baugebiet auf dem ehemaligen Gabor-Gelände am Nappenhorn. Dort werden acht Grundstücke für Einzel- oder Doppelhäuser vermarktet, die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Im westlichen Bereich des Baugebiets entstehen zudem zwei große Mehrfamilienhäuser.

Etwas weiter westlich, an der Gebrüderstraße, wird ebenfalls gearbeitet. Investor Hans-Werner Rathjens lässt den ehemaligen Papier-Schmidt-Komplex, der 2014 einem Brand zum Opfer fiel (die Barmstedter Zeitung berichtete), umbauen. Es sollen 36 Eigentumswohnungen und 15 Flächen für gewerbliche Nutzung entstehen. Das ebenfalls geplante Gesundheitszentrum scheiterte, weil sich Investor und Ärzte über die Modalitäten nicht einig wurden. Und noch ein weiteres Neubauvorhaben wurde in diesem Jahr angeschoben: Die „Geno-Mühle“ am Nappenhorn hat nach vielen Jahren einen neuen Eigentümer gefunden, der das historische Gebäude sanieren und zu Wohnraum umbauen will.

Darüber hinaus will die Sechste  Schwartauer Projektgesellschaft auf dem 8000 Quadratmeter großen Gelände vier weitere Wohnhäuser errichten. Insgesamt sollen 90 Wohnungen und etwa 1400 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2019 geplant.

Und da die Stadt mit der zunehmenden Einwohnerzahl auch die Kinderbetreuung ausbauen muss, hat die Politik in diesem Jahr zudem den Bau einer neuen Kita beschlossen. Bislang ist allerdings noch nicht klar, wo sie errichtet werden soll. Zur Diskussion stehen ein Grundstück direkt im Neubaugebiet an der Düsterlohe – das für diesen Zweck noch freigehalten wird – oder die Grünfläche am „Amphitheater“ neben der Jugendbildungsstätte. Diese Fläche ist jedoch als Bauplatz sehr umstritten. Für viele Anwohner steht die Erhaltung des Parks als Grünanlage in Gänze mit Amphitheater und Chemnitz-Denkmal  im Vordergrund. Zudem sei die Verkehrssituation bereits ohne Kita angespannt.

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