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Barmstedter Zeitung

21. November 2017 | 11:11 Uhr

Barmstedt hat jetzt zwei Seezeichen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

rantzauer seeElmshorner Künstler stiftet den Stadtwerken zwei Skulpturen

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 16:00 Uhr

Der Elmshorner Bildhauer Reimer Thode hat den Stadtwerken Barmstedt im Zuge des Projekts „Kunst am Schwimmbad“ erneut zwei Skulpturen gestiftet. Die „Seezeichen“ aus Granit und Edelstahl, die Thode 2004 gefertigt hat, sind zweieinhalb Meter hoch und jeweils etwa 150 Kilogramm schwer. Sie wurden auf Wunsch des Künstlers zwischen dem Barmstedter Hallenbad und dem Restaurant „Seegarten“ direkt am Ufer installiert. „So können Spaziergänger sie aus unmittelbarer Nähe betrachten“, sagte Stadtwerke-Sprecherin Irina Hesselink.

Bisher hätten die Skulpturen, die er in einem Granitwerk in Wilster hergestellt hatte, in seinem Garten gestanden, sagte Thode. Doch der sei „langsam voll, genauso wie das Haus“ – kein Wunder in Anbetracht der mehr als 100 Objekte, die er über die Jahre angefertigt habe. Als neuer Standort für die „Seezeichen“ sei ihm der Rantzauer See eingefallen. „Für mich war wichtig, dass beide Skulpturen unmittelbar am See aufgestellt werden“, betonte er. Darüber, dass das geklappt habe, sei er „wirklich glücklich“. Sein Wunsch sei dank der guten Zusammenarbeit mit Stadtwerke-Geschäftsführer Fred Freyermuth und „Seegarten“-Inhaber Kay Kohn erfüllt worden. „Dafür danke ich den beiden herzlich“, sagte Thode.

Den Wert seiner beiden Skulpturen, an denen er mehrere Wochen lang „mit Wasser, Schleifstein und Gummischürze“ gearbeitet hatte, bezifferte Thode auf insgesamt 16 000 Euro. Bereits im vergangenen Jahr hatten zwei seiner Skulpturen in Barmstedt ein neues Zuhause gefunden: „Leuchtturm“ und „Wellenbrecher“ haben seit Oktober ihren festen Platz vor dem Hallenbad an der Seestraße.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende von Herrn Thode“, sagte Freyermuth. „Die Dynamik in der Formgebung seiner Skulpturen ist beeindruckend, und am Ufer des Sees haben beide einen perfekten Platz gefunden.“ Interessierte Passanten könnten sich mit den Werken ganz zwanglos der oft sehr schwerwiegenden Kunstform Bildhauerei nähern – was viele bereits taten.

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